Referendariat in der Fachrichtung Arbeitsschutz

Das zweijährige Referendariat im Arbeitsschutz ist die Grundlage für eine interessante, abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit mit guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und die Laufbahnbefähigung für den höheren technischen Verwaltungsdienst. 

Die Tätigkeit umfasst insbesondere die Überwachung und Beratung von Betrieben mit den Schwerpunkten

  • Sicherstellung und Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Überwachung von Arbeitsstätten, Schutz vor gefährlichen Arbeitsstoffen)
  • Sozialer Arbeitsschutz (Schutz von jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und werdenden Müttern)
  • Technischer Verbraucherschutz (Markt- und Produktüberwachung)
  • Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen und psychischer Fehlbelastungen.

Die Überwachung wird sowohl im Rahmen von Betriebsrevisionen vorgenommen als auch durch die Erteilung von Genehmigungen, beinhaltet aber auch die Durchsetzung der Arbeitsschutzvorschriften mit den Mitteln des Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenrechts.

Die Ausbildung gliedert sich in fachtheoretische und praktische Ausbildungsabschnitte. Die fachtheoretischen Kenntnisse werden vorrangig in Ergänzungslehrgängen  vermittelt. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Arbeitsschutzdezernaten des Regierungspräsidiums Gießen.

Voraussetzung für das Referendariat ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom oder Master) eines Ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengangs (Bauingenieurwesen, Biochemie, Chemie/Chemietechnik, Energietechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, technisches Gesundheitswesen, Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitstechnik). Das Referendariat beginnt zum 1. Oktober und in der jeweiligen Stellenausschreibung werden die für die jeweilige Einstellung gewünschten Studienabschlüsse konkretisiert.

Downloads: 

Ausbildungs- und Prüfungsordnung

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