Arbeitnehmerschutz

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Mann im Schutzanzug mit Mundschutz
Arbeitnehmerschutz

In allen Bereichen der modernen Arbeitswelt treten physische oder psychische Belastungen auf, die durch einen präventiven Arbeitsschutz erkannt und reduziert oder vermieden werden können.

Während früher der direkte Schutz der Beschäftigten vor Unfällen sowie vor physikalischen und chemischen Belastungen als ausreichender Arbeitsschutz betrachtet wurde, fordern tiefgreifende Veränderungen der Arbeitswelt heute in vielen Branchen neue Wege des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Innovative Konzepte und Betreuungsformen entwickelt und realisiert seit 2009 die Gemeinsame Deutsche Arbeitschutzstrategie (GDA):

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie wird von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern getragen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten durch einen präventiv ausgerichteten und systematisch wahrgenommenen Arbeitsschutz zu verbessern und zu fördern. Umfassende Informationen zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie und den zugehörigen Arbeitsprogrammen finden Sie im GDA-Portal.

Die Aufsichtsbehörden für Arbeitsschutz (staatliche Arbeitsschutzbehörden) sind in den jeweiligen Bundesländern angesiedelt. Die Kontaktdaten finden Sie in dieser Übersicht.

In Hessen gehören die staatlichen Arbeitsschutzbehörden zu den Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen und Kassel. Die dortigen Arbeitsschutzdezernate überwachen die Umsetzung des Arbeitsschutzes in allen  hessischen Betrieben und Institutionen, in denen Menschen beschäftigt sind. Zudem sind sie beratend tätig. Sie führen auch die GDA-Arbeitsprogramme von staatlicher Seite durch. Die fachliche Koordination liegt im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI).

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