Verdachtsmeldung

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Geldscheine
Verdachtsmeldung

Verdachtsmeldungen ab dem 26.06.2017

Das parlamentarische Verfahren zum Gesetzentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen steht kurz vor dem Abschluss.
Mit dem vorgesehenen Inkrafttreten des Gesetzes am 26. Juni 2017 wird die „Financial Intelligence Unit“ (FIU) vom Bundeskriminalamt in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen verlagert. Die künftige FIU wird innerhalb der Generalzolldirektion beim Zollkriminalamt angesiedelt und im Zuge der Verlagerung neu ausgerichtet. Kernaufgaben der FIU werden die umfassende Analyse und Steuerung von Informationen zur Aufklärung, Verhinderung oder Verfolgung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sein. Im Zuge der Verlagerung und Neuausrichtung werden auch auf die nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten Veränderungen zukommen.

Hierzu verweisen wir insbesondere auf die Internetseite der Zollverwaltung, wo Sie unter www.zoll.de/fiu-intern auch einen speziellen Bereich mit Informationen für Verpflichtete finden. Als Verpflichteter erhalten Sie die erforderlichen Zugangsdaten zum geschützten Bereich der neuen FIU, wenn Sie eine E-Mail an geldwaeschepraevention@rpgi.hessen.de mit dem Begriff „Geschützter Link FIU“ senden. Bitten geben Sie dabei an, aus welcher gewerblichen Tätigkeit heraus Sie nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet sind.

Dieser interne Bereich wird fortlaufend aktualisiert und enthält neben allgemeinen Informationen auch Kontaktdaten der künftigen FIU sowie Hinweise zum Thema Abgabe von Verdachtsmeldungen. Hervorzuheben sind folgende Punkte:

I. Grundsatz der elektronischen Kommunikation
Meldungen nach §§ 43 ff. GwG n.F. sind der FIU nach Inkrafttreten des Gesetzes grundsätzlich in elektronischer Form zu übermitteln. Dazu stellt die FIU den Verpflichteten die Webanwendung „goAML“ als Meldeportal zur Verfügung. Weitere Informationen zu der Anwendung sowie Zugangsmöglichkeiten zu einer Testversion finden Sie im o.g. internen Bereich.

II. Abgabe von Verdachtsmeldungen in der Übergangsphase
Im Interesse einer reibungslosen Übergangsphase werden die Änderungen zur Abgabe der
Verdachtsmeldungen in mehreren Phasen umgesetzt:

  1. 26. Juni 2017 bis August 2017
    Abgabe der Verdachtsmeldung ausschließlich per Fax (0221/672-3990);
    Registrierung und Zulassung der Verpflichteten zu goAML; Systemtests
  2. September bis ca. Dezember 2017
    Parallele Möglichkeit der Abgabe von Verdachtsmeldungen per goAML sowie per Fax
  3. ab 2018
    Abgabe von Verdachtsmeldungen grundsätzlich per goAML; Meldungen per Fax nur bei Systemstörungen oder Erstmeldungen. Das bei Meldungen per Fax zu nutzende amtliche Meldeformular können Sie zukünftig im Internet unter https://www.formulare-bfinv.de (Formularcenter_Unternehmen_FIU) abrufen.

III. Registrierung zum Meldeprozess
Voraussetzung für die Abgabe einer Verdachtsmeldung ist ab Inkrafttreten der Neufassung des GwG eine einmalige Registrierung. Analog zu den unter II. beschriebenen Phasen erfolgt diese wie folgt:

  1. bis August 2017
    Übersendung des ausgefüllten Formulars per Fax (0221/672-3992);
    Prüfung und Zusendung der Nutzerdaten durch die FIU
  2. ab September 2017
    Registrierung grundsätzlich per goAML; Registrierung per Fax nur bei Systemstörungen. In der Anfangsphase der Aufgabenübernahme der FIU ist insbesondere bei Verpflichteten, deren Aufkommen an abzugebenden Geldwäscheverdachtsmeldungen gering ist, eine sofortige Registrierung nicht erforderlich. In diesen Fällen genügt es, wenn die Registrierung mit der ersten Meldungsabgabe vorgenommen wird. Auch das amtliche Registrierungsformular können Sie zukünftig im Internet unter https://www.formulare-bfinv.de (Formularcenter_Unternehmen_FIU) abrufen.

IV. Kontaktdaten
Die künftige FIU ist für Sie wie folgt erreichbar:

Service Desk FIU + 49 (0) 351 44834 - 556

Fax (Zentrale) + 49 (0) 221 672 - 3999

Fax für Verdachtsmeldungen: + 49 (0) 221 672 - 3990

Fax für Registrierungen: + 49 (0) 221 672 - 3992

E-Mail: fiu@zka.bund.de

Anschrift: Generalzolldirektion
Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU)
Postfach 85 05 55
51030 Köln

Website: http://fiu.bund.de

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