Katastrophenschutz

Aufgaben des Allgemeinen Katastrophenschutzes sind insbesondere Planung, Verwaltung, Aufsicht und Beratung der Katastrophenschutzbehörden auf Kreisebene. Dabei arbeitet das Dezernat 22 des Regierungspräsidiums Gießen nicht nur eng mit den Katastrophenschutzbehörden der Landräte, sondern auch mit anderen Gefahrenabwehrbehörden (z.B. der Polizei), der Bundeswehr und den im Katastrophenschutz mitwirkenden öffentlichen und privaten Hilfsorganisationen zusammen.

Dieses Dezernat ist ferner die Kernzelle des kraft Gesetzes bei der oberen Katastrophenschutzbehörde eingerichteten Katastrophenschutzstabes, der insbesondere im Falle überörtlich sich anbahnender oder eintretender Katastrophen im Regierungsbezirk nach Maßgabe des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (HBKG) seine Arbeit aufnimmt. Zur Vorbereitung und Einarbeitung bzw. Übung dieses Katastrophenschutzstabes des Regierungspräsidiums Gießen, der derzeit ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen des Hauses umfasst, erarbeitet das Dezernat jährlich mehrfach Übungen in unterschiedlichen Dimensionen und steuert und koordiniert sowohl die hausinterne fachspezifische Aus- und Fortbildung als auch die Teilnahme an Fortbildungsangeboten der Hessischen Landesfeuerwehrschule bzw. der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ).

Das Regierungspräsidium Gießen ist ständig, das heißt 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche, telefonisch erreichbar. Dies ist durch einen Bereitschaftsdienst möglich, der von Mitgliedern des Katastrophenschutzstabes geleistet wird. Sie verfügen hierfür über ein Bereitschafts-Mobiltelefon. Die Personalplanung und die Koordination dieses Bereitschaftsdienstes ist ebenfalls Aufgabe des Dezernates 22.

Im Hinblick auf besondere fachliche Sachverhalte, z.B. aus den Bereichen Veterinärwesen, Gentechnik, Immissions- und Strahlenschutz, wird das Dezernat 22 von den entsprechenden Fachdezernaten der Behörde unterstützt. Für medizinische Fragestellungen des Katastrophenschutzes steht dem Dezernat 22 das Dezernat 63 – Ärztlicher Dienst/Gesundheitswesen – zur Seite.

Die Bearbeitung der haushaltsrechtlichen Angelegenheiten sowohl des Dezernates im engeren Sinne als auch der Katastrophenschutzbehörden bei den Landkreisen (Bundes- und Landesmittel) erfolgt zentral im Dezernat 22.

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