Betrieb, technische Kontrolle und Prüfungen

Der Betrieb einer medizinischen, tiermedizinischen oder technischen Röntgeneinrichtung muss bei der zuständigen Arbeitsschutzverwaltung vom Strahlenschutzverantwortlichen angezeigt oder genehmigt werden. Dabei muss die erforderliche Fachkunde nachgewiesen werden und gegebenenfalls mindestens ein Strahlenschutzbeauftragter bestellt werden. Die Beendigung des Betriebes muss ebenfalls angezeigt werden.

Die Anzeigen können unter Verwendung der entsprechenden Formulare im Downloadbereich bei den zuständigen Arbeitsschutzverwaltungen Hessens erfolgen.

Technische Kontrolle durch Sachverständige

Vor Inbetriebnahme, nach wesentlichen Änderungen und in Zeitabständen von fünf Jahren ist eine Prüfung der Röntgeneinrichtung durch behördlich bestimmte Sachverständige durchzuführen.

Eine Liste der in Hessen behördlich bestimmten Sachverständigen finden Sie im Downloadbereich.

Prüfungen durch die ärztlichen und zahnärztlichen Stellen

Zur Qualitätssicherung der Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen erfolgen Prüfungen durch die behördlichen ärztlichen und zahnärztlichen Stellen. Die eigenverantwortliche Nutzung einer medizinischen oder zahnmedizinischen Röntgeneinrichtung muss daher nach § 17a Abs. 4 RöV ebenfalls bei den ärztlichen oder zahnärztlichen Stellen angemeldet werden.

Formulare zur Anmeldung bei der Ärztlichen Stelle Hessen und der Zahnärztlichen Röntgenstelle Hessen finden Sie ebenfalls im Downloadbereich dieser Seite. 

Genehmigung der Teleradiologie

Wer eine Röntgeneinrichtung teleradiologisch betreiben möchte, benötigt hierzu eine Genehmigung nach § 3 Abs. 4 RöV. Die Genehmigung für alle in Hessen teleradiologisch betriebenen Röntgeneinrichtungen erteilt das

Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe, Dez. 35.3 im Regierungspräsidium Kassel.

Unter "Downloads" am Ende der Seite finden Sie eine Aufstellung der Unterlagen, die für den Antrag wichtig sind.

Hessen-Navigator

Wie können wir Ihnen helfen? Geben Sie einen Suchbegriff ein.