Anderer Bewerber

Neben den genannten Basisausbildungen können für die Prüfungszulassung andere Ausbildungsberufe der öffentlichen Verwaltung berücksichtigt werden, wenn diese nachweisbar zu einem Großteil verwaltungs- und haushalts-rechtliche (öffentliches Haushaltswesen) sowie verwaltungsbetriebswirtschaftliche Aspekte beinhalten (z. B. Fachkraft in Arbeitsagenturen).

Eine Kopie des Ausbildungszeugnisses und ein Stoffplan der Ausbildung, sowie eine Arbeitsplatzbeschreibung sind dem Antrag beizufügen.

Die Zulassung sogenannter „anderer Bewerber“ (ohne entsprechende Ausbildung) ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn der Bewerber ausreichende einschlägige Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten nachweisen kann, die einer der fortbildungsbezogenen Ausbildungen entsprechen. Der Nachweis muss im Rahmen des Antragsverfahrens durch Zeugnisse, Zertifikate, Teilnahmebescheinigungen o. ä. erfolgen – ein Nachweis der mehrjährigen einschlägigen Tätigkeit ist zudem erforderlich.

Da in beiden Situationen das Zulassungsverfahren mehr Zeit beansprucht, muss der Antrag mindestens 3 Monate vor Lehrgangsbeginn der Zuständigen Stelle vorliegen.

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