Kontrolle des ökologischen Landbaus in Hessen

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Obst aus ökologischem Landbau
Ökologischer Landbau

Das Regierungspräsidium Gießen ist die zuständige Behörde für die Umsetzung der Rechtsregelungen der Europäischen Gemeinschaft für den ökologischen Landbau (Öko-Verordnung) im Bundesland Hessen.

Mit diesen Rechtsregelungen wurde bereits 1991 europaweit ein Kontrollverfahren für den ökologischen Landbau installiert. Alle ökologisch wirtschaftende Erzeugerbetriebe (Landwirte, Gärtner), Verarbeitungs- und Importunternehmen, Unternehmen, die in die Erzeugung, Aufbereitung oder Einfuhr einbezogen sind, auch wenn sie diese Tätigkeiten ganz oder teilweise an Dritte vergeben haben, sowie auch die Hersteller von ökologischen Futtermitteln unterliegen seitdem einheitlich geregelten Kontrollen nach diesen Regelungen.
Ziel der Kontrollen ist es, sicherzustellen, dass öko drin ist, wo öko drauf steht. Die Regelungen sollen aber auch Transparenz für alle Produkte und ihre Produktion schaffen, die mit dem Hinweis auf den ökologischen Landbau - wie z. B. "Bio", "Öko", "biologisch" und "ökologisch" - vermarktet werden.

Nationale Regelungen zur Umsetzung des ökologischen Landbaus sind im Gesetz zur Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des ökologischen Landbaus (Öko-Landbaugesetz-ÖLG) zu finden.

In Deutschland übernehmen staatlich zugelassene private Kontrollstellendie Kontrolle der Unternehmen. Die Tätigkeit der mit den Kontrollen in Hessen beauftragten Kontrollstellen (siehe Downloads) wird vom Regierungspräsidium Gießen überwacht.

Darüber hinaus werden vom Regierungspräsidium Gießen Anträge entgegen genommen und Genehmigungen erteilt, soweit die Zuständigkeit der Behörde dafür vorgeschrieben ist (siehe Downloads).

Auch ist das Regierungspräsidium Ansprechpartner für Interessierte zu den Regelungen im ökologischen Landbau.

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