Mitarbeiter (m/w/d) für den Aufgabenbereich Naturschutz und Windenergie

Lesedauer:2 Minuten

Über uns

Das Regierungspräsidium Gießen ist eine der drei Mittelbehörden der hessischen Landesverwaltung. Es bildet die Schnittstelle zwischen der Region und der Landesregierung und vertritt die Interessen Mittelhessens. Das Regierungspräsidium Gießen bietet eine Vielzahl attraktiver und abwechslungsreicher Arbeitsplätze.

Ihre Aufgaben

Beim Regierungspräsidium Gießen, Abteilung "Ländlicher Raum, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz" sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Dezernat 53.1 "Naturschutz I (Forsten, Eingriffs- und Ausgleichsregelung, Umweltfolgenabschätzung)“ am Standort Wetzlar eine Stelle im Aufgabenbereich

Naturschutz/Windenergie
zu besetzen.

Die Eingruppierung erfolgt in der Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrages des Landes Hessen (TV-H). Eine Übernahme ins Beamtenverhältnis ist bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen möglich. Außerdem können sich Beamtinnen und Beamten bis zur Besoldungsgruppe A 14 bewerben.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Schwerpunkte:

• Grundsatzarbeit hinsichtlich artenschutzfachlicher und –rechtlicher Fragen im Zu-sammenhang mit Windenergievorhaben und Annexverfahren
• Beratung und Unterstützung der Sachbearbeiter /-innen Naturschutz hinsichtlich artenschutzfachlicher und –rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit Windenergie-vorhaben und Annexverfahren
• Beratung von Antragstellern und Antragstellerinnen hinsichtlich der Bearbeitung der oben genannten Aspekte in den Antragsunterlagen
• Unterstützung der Teamleiterin des dezernatsinternen Teams Windenergie
• Teilnahme an den Sitzungen des abteilungsübergreifenden Teams Windenergie sowie an ministeriellen Arbeitsgruppen zum Themenkomplex Windenergie an Land
• Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange im Bereich Naturschutz zu Vorhaben und Projekten, die von einer oberen oder obersten Landesbehörde zugelassen werden, insbesondere Windenergieanlagen
• Unterstützung der Sachbearbeiter / -innen bei der Bearbeitung von Klageverfahren gegen Windenergiebescheide
• Erhebung der naturschutzrechtlichen Ersatzzahlung
• Fachanwendung des Naturschutzinformationssystems NATUREG

Unsere Anforderungen

Fachliches und persönliches Anforderungsprofil:
Sie verfügen zum Zeitpunkt Ihrer Einstellung über ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitätsdiplom) in einem der folgenden (o-der vergleichbaren) Studiengänge
• Landschaftsplanung / Landschaftsarchitektur
• Geographie
• Forstwissenschaften
• Ressourcenmanagement
• Umweltmanagement


Von Vorteil sind:
• Große Staatsprüfung im Bereich Forsten oder Landespflege
• Fähigkeit zu vernetztem und strategischem Denken, die Fähigkeit zielorientiert zu agieren und besonderes Verhandlungsgeschick gegenüber Planern, Investoren und Verfahrensführern sowie die Bereitschaft ein gesteigertes Maß an Verantwortung zu übernehmen
• fundierte Kenntnisse der heimischen Flora und Fauna hinsichtlich der ökologischen Ansprüche der Arten und ihrer Gefährdungen durch verschiedene Vorhabentypen und der spezifischen Vermeidungs- und Kompensationsmöglichkeiten
• Vertiefte Kenntnisse der Landschaftsökologie und Landschaftsästhetik, der Geologie, der Bodenkunde, der Klimatologie, der Wasserhaushaltskunde, weitreichende planerische Kenntnisse sowie Kenntnisse der Verfahrensabläufe der fachgesetzlich geregelten Verfahren
• Gute Kenntnisse der naturschutzrechtlichen Bestimmungen (insbesondere Bun-desnaturschutzgesetz, Hessisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz, Kompensationsverordnung, Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz, FFH-Richtlinie, Vogelschutzrichtlinie)
• Eine überdurchschnittliche Einsatz- und Entscheidungsfreude sowie Teamfähigkeit außerdem verfügen Sie über Darstellungs- und Verhandlungsgeschick. Eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie ein sicheres und verbindliches Auftreten sind für Sie selbstverständlich.
Wegen der Außendiensttätigkeiten wird der Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW vorausgesetzt. Die Wahrnehmung von Außendienstterminen auf Baustellen, in teilweise unwägbarem Gelände und auch bei schlechten Witterungsverhältnissen wird erwartet.

Unsere Angebote

Sie arbeiten in gesellschaftlich wichtigen Bereichen mit vielfältigen interessanten Aufgabenstellungen. Es bestehen viele Fortbildungsmöglichkeiten. Sie erwartet ein sicherer Arbeitsplatz, ein „LandesTicketHessen“ (berechtigt zur kostenfreien Nutzung des ÖPNVs in ganz Hessen), ein gutes Betriebsklima, die Vorteile eines behördlichen Gesundheitsmanagements sowie familienfreundliche Arbeitszeitgestaltungen und die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung. Das Regierungspräsidium Gießen wurde mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet.

Allgemeine Hinweise

Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt oder bei der Wahrnehmung von Familienaufgaben erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind. Ebenso begrüßt werden Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Dienststelle ist aufgrund des Frauenförderplans zur Erhöhung des Frauenanteils verpflichtet. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt.

Für telefonische Rückfragen stehen Ihnen Frau Pauli (Personaldezernat) unter Tel.: 0641 303 2026 sowie Herrn Diemel (Fachdezernat) unter Tel.: 0641 303 5530 zur Verfügung.

Sollten Sie bereits beim Land Hessen beschäftigt sein, dann bewerben Sie sich bitte über das Serviceportal.

Die üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Schulabschlusszeugnis, Ausbildungszeugnis, Hochschulzeugnis und aktuelle Arbeitszeugnisse) bitte ich innerhalb des Bewerbungsvorganges dort hoch zu laden.

Sehen Sie bitte von Bewerbungen auf dem Postweg oder per E-Mail ab.

Sollten dennoch Bewerbungen auf dem Postweg bei uns eingehen, werden diese nach Abschluss des Verfahrens aus Gründen des Verwaltungsaufwandes und der damit verbundenen Kosten nicht zurückgeschickt, es sei denn der Bewerbung lag ein ausreichend frankierter Rückumschlag bei.

Schlagworte zum Thema