Dr. Karlheinz Börner ist neuer Leiter des Versorgungsamtes Wiesbaden

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Dr. Karlheinz Börner, HAVS Wiesbaden
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (v.l.), Dr. Karlheinz Börner und Staatssekretär Dr. Stefan Heck bei der Urkundenübergabe.

Gießen/Wiesbaden. Dr. Karlheinz Börner lenkt nun auf Dauer die Geschicke des Hessischen Amtes für Versorgung und Soziales (HAVS) Wiesbaden. Staatssekretär Dr. Stefan Heck händigte dem 54-jährigen promovierten Volljuristen gemeinsam mit dem Gießener Regierungspräsidenten Dr. Christoph Ullrich und Vizepräsident Martin Rößler die Ernennungsurkunde zum Leitenden Regierungsdirektor aus. Darüber hinaus wurde ihm die Aufgabe des Amtsleiters des HAVS Wiesbaden übertragen. „Kontinuität und Erfahrung sind vor allem in den Führungspositionen wertvolle Merkmale, die Sie beide mitbringen“, gratulierte Ullrich. Das Amt ist wie auch die anderen fünf Versorgungsämter in Hessen dem Regierungspräsidium Gießen nachgeordnet. „Dr. Börner verfügt nicht nur über große Expertise aus der Sozialverwaltung, sondern auch viel Empathie für seine Mitmenschen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für diese wichtige Aufgabe“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.

Neun Aufgabengebiete gibt es im HAVS Wiesbaden, für das Börner als Leiter nun verantwortlich ist. Zuvor war er bereits stellvertretender Behördenleiter. „Wir kümmern uns beispielsweise um die Themen Schwerbehindertenrecht, Soziales Entschädigungsrecht, die Betreuungs- und Pflegeaufsicht, das Elterngeld oder auch Dienstunfähigkeitsuntersuchungen“, beschreibt er die Arbeit des Amtes mit seinen 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Eine wichtige Aufgabe für ihn als Behördenleiter wird in Zukunft die Kontaktpflege mit Verbänden wie dem VdK sein. „Personalgewinnung und Digitalisierung werden ebenfalls zentrale Themen sein, auf die ich mich sehr freue“, sagt er. Nach wie vor wird er für verschiedene Abteilungen des Hauses für juristische Grundsatzfragen zur Verfügung stehen. Ebenso wird er weiterhin Rechtsreferendare ausbilden. Bereits seit 2003 ist er nebenamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung.

Der gebürtige Wiesbadener blickt auf 36 Jahre im Öffentlichen Dienst zurück. 1984 begann er seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim HAVS Wiesbaden. Nach seinem Wehrdienst absolvierte er ein Studium an der Verwaltungsfachhochschule zum Diplom-Verwaltungswirt, bevor er sich im Jahr 1995 zu einem weiteren Studium in Rechtswissenschaften entschloss. 2001 schloss er das Studium mit dem zweiten juristischen Staatsexamen ab. Nun folgte noch die Promotion. Als Mitarbeiter im Bereich Schwerbehindertenrecht gestartet, war er im Anschluss als Sachbearbeiter im Bereich Soziales Entschädigungsrecht tätig. Weitere Stationen waren das Hessische Landesamt für Versorgung und Soziales sowie das Regierungspräsidium Gießen, wo er als Dezernent beziehungsweise stellvertretender Dezernatsleiter für den Bereich „Heimgesetz, Altenpflegegesetz und Krankenhauspflegesätze“ zuständig war. Zwischenzeitlich war Börner zum Hessischen Ministerium für Soziales abgeordnet, wo er den Bereich Altenpflegeeinrichtungen und Heimrecht juristisch unterstützte.
Seit dem Jahr 2012 ist er als Dezernent und stellvertretender Amtsleiter und als Jurist im Bereich der Betreuungs- und Pflegeaufsicht tätig. In den Jahren 2014 und 2015 war er nochmals ins Hessische Ministerium für Soziales und Integration abgeordnet. In dieser Zeit wirkte er am Verordnungsentwurf zum Hessischen Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistungen mit. Der verheiratete Familienvater hat zwei Kinder. In seiner Freizeit betreibt er gerne Fitness-Training oder liest, angefangen von Fachzeitschriften bis hin zu Krimis.

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