„Die Online-Anwendung spart nicht nur viel Zeit, sondern auch Papier“

1.261 Menschen haben vom neuen Angebot bereits Gebrauch gemacht und ihren Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung online gestellt.

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Grafik mit Bild von Schwerbehindertenausweis und der Information, dass 1261 Hessen ihren Antrag bereits online gestellt haben.

Gießen. Die 1.000er-Marke ist geknackt: Seit 31. August können Anträge auf Feststellung einer Schwerbehinderung und Neufeststellung einer Behinderung bequem im Internet gestellt werden. „Die neue Online-Anwendung spart nicht nur viel Zeit, sondern auch Papier“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Das Regierungspräsidium ist als eine der digitalen Modellbehörden des Landes für den Transfer aus der analogen Welt verantwortlich. „Jetzt gilt es, diese noch relativ neue Möglichkeit der Antragstellung noch bekannter zu machen.“ 1.261 Menschen in ganz Hessen haben von dem Angebot unter https://schwerbehindertenantrag.hessen.de in den ersten Wochen Gebrauch gemacht – unsere „Zahl des Monats“.

Einfacher und schneller auszufüllen

„Der wohl größte Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger ist: Der Antrag kann einfacher und schneller ausgefüllt werden als der klassische Papierantrag“, fasst RP-Mitarbeiter Jürgen Klein zusammen. Er hat das Projekt mit vorangetrieben. Zum einen, weil der Online-Antrag an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr verfügbar ist. Zum anderen, weil er nicht wie die Papierform erst bei einem der sechs Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales angefordert oder aber in Kommunalverwaltungen oder auch Geschäftsstellen von Behindertenverbänden abgeholt werden muss. Und das Online-Verfahren hat gegenüber dem Papierantrag noch einen großen Vorteil: Der Online-Antrag ist wesentlich intuitiver.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs hessischen Ämter für Versorgung und Soziales profitieren. Denn sie können die Anträge leichter bearbeiten, da sie Daten aus dem Online-Antrag teilweise direkt in die Fachanwendung übernehmen können. Wer das digitale Angebot nutzt, darf allerdings nicht die unterschriebene und im Online-Antrag vorzufindende Einverständniserklärung vergessen. Sie besagt, dass medizinische Unterlagen angefordert werden dürfen und kann als Bilddatei oder pdf-Dokument mit dem SB-Online-Antrag hochgeladen werden. „Sofern dies dem Antragsteller nicht möglich ist, kann er die unterschriebene Einverständniserklärung auch auf dem Postweg an das zuständige Versorgungsamt schicken“, betont Klein. Der Online-Antrag soll auch nach seiner Inbetriebnahme stetig weiterentwickelt werden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

Bei allen Vorteilen, die die Digitalisierung bietet: Den klassischen Papierantrag – und bei Bedarf eine persönliche Beratung – wird es auch weiterhin geben. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben keinen Internetzugang“, weiß der RP-Mitarbeiter, der in Hessen für Grundsatzfragen des schwerbehindertenrechtlichen Feststellungsverfahrens und für die Fachaufsicht über die sechs Versorgungsämter zuständig ist.

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