31.800 Euro für Ausbau einer Tagesstätte der Lebenshilfe Limburg

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Tagesstätte in Limburg-Offheim
(v. l. n. r.) RP Dr. Christoph Ullrich, Christa Draaf, Elisabeth Gerheim, Manfred Schlenz und Manfred Michel

Limburg/Gießen. Über 31.800 Euro darf sich die Lebenshilfe Limburg freuen. Die Fördergelder werden zum Ausbau einer Tagesstätte in Limburg-Offheim verwendet, um eine bessere Betreuung für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen zu ermöglichen. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich hat hierfür den Förderbescheid übergeben.

Nach einer Führung durch die Räume der Tagesstätte wird der Bedarf an Mobiliar und insbesondere medizinischem Equipment klar: Pflegebetten, Rollstühle sowie spezielle sanitäre Geräte fehlen zurzeit noch. „Die Lebenshilfe leistet eine sehr wichtige Arbeit für die Gesellschaft: sie verhilft Menschen mit Behinderung zu gesellschaftlicher Teilhabe. Hier weiß ich, dass das Fördergeld an der richtigen Stelle ankommt und gebraucht wird“, erklärt er nach dem Rundgang. Landrat Manfred Michel nimmt den Förderbescheid entgegen und zieht ein Fazit, nachdem er in wenigen Wochen aus dem Amt ausscheidet: „An dieser Stelle schließt sich für mich ein Kreis. Als ehemaliger Sozialdezernent weiß ich, dass für Menschen mit Behinderung etwas getan werden muss. Diese Menschen brauchen eine helfende Hand“, sagt der Landrat. Dieser Aufgabe nimmt sich die Lebenshilfe Limburg an und plant mit den Fördermitteln die Neuausstattung von zwei Räumen innerhalb der Tagesstätte.

„Wir wissen die Unterstützung mit diesen Fördergeldern sehr zu schätzen“, sagt Werner Schlenz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Limburg. Das umgebaute Einfamilienhaus in Offheim bietet momentan Raum für 18 statt der geplanten 24 Menschen. Nachdem bereits mehrere Räume mit medizinischem und pflegerischem Equipment bestückt wurden, folgen nun die verbliebenen Zimmer, in denen dann sechs weitere Bewohner Platz finden.

Die Lebenshilfe unterstützt unter anderem Personen, die keiner regelmäßigen Arbeit nachgehen können. „Insbesondere die Tagesstrukturierung und die damit verbundene Betreuung sind zentrale Aufgaben in dieser Einrichtung“, sagt Christa Draaf, Abteilungsleiterin Soziale Dienste bei der Lebenshilfe. „Teilweise müssen wir nur anhand der Mimik oder Gestik erkennen, was unseren Bewohnern gefällt oder nicht gefällt. Hier ist Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gefragt“, erläutert sie.

Die Betreuungsteams in Offheim bestehen aus multiprofessionellem Personal. Es werden Kranken-, Heilerziehungs- und Heilerziehungspfleger sowie Erzieher eingesetzt, um die Betreuung vor Ort adäquat leisten zu können.

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