Das neue Mutterschutzgesetz

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Schwangere Frau
Mutterschutz

Gießen. Der Mutterschutz ist seit dem Jahreswechsel gesetzlich neu geregelt. Damit ist das Gesetz an die flexibleren Arbeitsbedingungen von werdenden und stillenden Frauen in der heutigen Arbeitswelt angepasst worden. Frauen bekommen zum Beispiel mehr Einfluss darauf, ob und wie sie während der Schwangerschaft weiterarbeiten. Das ist nur eine von vielen Änderungen unter anderem zur Nacht- und Sonntagsarbeit oder auch zum Kündigungsschutz. Wer sich ausführlich informieren möchte, kann das von Montag bis Freitag, 12. bis 16. März, telefonisch oder im direkten Gespräch machen. Dann bietet das Regierungspräsidium Gießen (RP) eine Informationswoche zum Thema „Das neue Mutterschutzgesetz“ an.

„Seit Inkrafttreten des neuen Mutterschutzgesetzes erreichen uns viele Anfragen von Frauen, aber auch von Arbeitgeberseite. Dem möchten wir mit unserem Info-Angebot Rechnung tragen.“, sagt Regierungsvizepräsident Martin Rößler. In den vergangenen drei Jahren wurden den Arbeitsschutzexperten des Regierungspräsidiums über 10.000 Schwangerschaften von Arbeitnehmerinnen angezeigt. Das RP Gießen hat hier als Mittelbehörde eine spezielle Aufgabe. Es überwacht die Arbeitsbedingungen jeder Anzeige mit Blick auf rechtliche Aspekte des Mutterschutzes und veranlasst – wenn erforderlich – Maßnahmen zum Schutze der Mutter und des ungeborenen Kindes. „Wenn sich ein so wichtiges Gesetz zum Arbeitsschutz ändert, kommen auf Arbeitgeber und Beschäftigte teils erhebliche Änderungen zu“, erläutert Martin Rößler weiter. Die Informationswoche trage dazu bei, möglichst kompakt und zielgenau aufkommende Fragen zu beantworten.

Deshalb stehen von Montag bis Freitag, 12. bis 16. März, die RP-Fachleute zwischen 9 und 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowohl am Telefon als auch zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Für die Landkreise Gießen, Marburg-Biedenkopf und Vogelsbergkreis ist das Sascha Dietz (Tel. 0641 303-3259) und für die Landkreise Limburg-Weilburg und den Lahn-Dill-Kreis Günter Foth (Tel. 0641 303-8664). Um Wartezeiten beim persönlichen Gespräch zu vermeiden, wird um eine vorherige Terminabsprache gebeten.

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Pressesprecher: Herr Oliver Keßler
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Region Mittelhessen
Telefon: 0641-303 2005
Fax: 0641-303 2008
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