Einladung des EU-Informationszentrums zum Vortrag am 7. Mai über den Ersten Weltkrieg und aktuelle Konflikte

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EU-Fahnen
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Ein Jahrhundert liegt das Ende des Ersten Weltkrieges nun zurück. Die Flammen sind längst erloschen, aus Feinden sind Partner geworden. Doch dürfen wir uns auf den Errungenschaften der europäischen Einigung ausruhen? Diese Fragen will das EU-Informationszentrum beim Regierungspräsidium Gießen während der Veranstaltung „100 Jahre Erster Weltkrieg – Lehren einer Urkatastrophe für die Zukunft Europas“ zur Europawoche mit bis zu 200 Gästen und spannenden Referenten am Montag, 7. Mai, ab 9.30 Uhr einen Vormittag lang im Kinopolis Gießen diskutieren.

„Der Erste Weltkrieg ist vor allem für junge Menschen sehr weit weg. Frieden und Freiheit in Europa sind für sie Selbstverständlichkeiten“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Die zunehmende Konfliktdynamik, die in den Nachrichten in erschreckender Weise zu beobachten sei, begreife er als ein Warnsignal. „Die Antwort aus den Lehren der Geschichte kann nur ein einiges und starkes Europa sein. Dafür wollen wir im Kinopolis werben.“

Voraus geht zu Beginn ab 9.30 Uhr ein Multimedia-Vortrag von Ingo Espenschied. Der Diplom-Politologe und Journalist begeisterte mit seinem außergewöhnlichen Format über 25.000 Zuschauer in Deutschland und Frankreich. Diesmal erzählt er die Geschichte über sechs deutsche Soldaten, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges in einer Scheune nahe Verdun eine beeindruckende Friedensbotschaft hinterlassen. Diese wird erst 1981 gefunden.

Im Anschluss werden Espenschied, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Bettina Wiesmann (Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verteidigungsausschusses) sowie Sebastian Gratz (CIVIC Institut für internationale Bildung) die Brücke zu aktuellen Konflikten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union schlagen. Als Gäste angesprochen werden insbesondere Schulklassen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, in die Thematik einzutauchen und mit den Referenten direkt zu diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet spätestens um 12.30 Uhr. Der Kinosaal fasst 199 Besucherinnen und Besucher. Anmeldungen sind formlos möglich unter eu-infozentrum@rpgi.hessen.de. Bei Schulklassen reicht der Ansprechpartner und die Teilnehmerzahl aus. Für telefonische Rückfragen ist das EU-Informationszentrum unter 0641-303 3344 erreichbar.

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