Entsorgung von Erdaushub oft problematisch

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Veranstaltung Entsorgung von Erdaushub
Karin Ohm-Winter (vorne rechts), Abteilungsleiterin im Regierungspräsidium Gießen, führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das Programm und erläutert die aktuellen Gegebenheiten, wenn es um die Entsorgung und Verwertung von Erdaushub geht.

Gießen. Die Bauwirtschaft boomt. Wo gegraben wird, entstehen einerseits Gebäude und muss andererseits entsprechend viel Abfall wie Erdaushub entsorgt werden – und das nach den Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Das hat die Baubranche vor große Herausforderungen gestellt. Deswegen organisierte das Regierungspräsidium Gießen nun einen Erfahrungsaustausch zwischen Behörde und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Ziel war es, bei offenen Fragen gemeinsam Lösungen zu finden, wie Bauschutt und Erdaushub verwertet und beseitigt werden kann. Zu dem Runden Tisch hatten sich rund 50 Bauunternehmer, Planungsbüros, Sachverständige, Auftraggeber, Kommunen, Deponiebetreiber und Tagebauunternehmen angemeldet.

Karin Ohm-Winter, zuständige Abteilungsleiterin im Regierungspräsidium, führte die Anwesenden durch das Programm. Aus Sicht der Zuhörer wurde vor allem der Wunsch nach mehr Bereitstellungsflächen für Kleinmengen an Erdaushub und Bauschutt geäußert. „Einfachere Genehmigungsregelungen für Zwischenlager sowie eine Verankerung von Einsatzvorrang für Recyclingmaterial waren ebenfalls Vorschläge aus dem Plenum“, sagt Karin Ohm-Winter.

Sie signalisiert, dass dies nicht der letzte Erfahrungsaustausch sein werde: „Wir sind mit dem Echo der Gäste sehr zufrieden und möchten als Behörde, auch in Zukunft die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen“, sagt die Abteilungsleiterin. Bereits im Dezember informierte das Regierungspräsidium Gießen in Kooperation mit dem Verband Baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. zu diesem Thema. Fast 350 Interessierte vorwiegend aus der Baubranche fanden sich damals im Busecker Kulturzentrum ein, um sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren.

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