Europaweiter Schutz regionaler Produkte

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Infostand des RP Gießen auf dem Gießener Wochenmarkt
Besuch des Regierungspräsidenten Dr. Christoph Ullrich am Marktstand des RP Gießen

„Was drauf steht, soll auch drin sein“, brachte es Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich auf den Punkt, als er auf dem Gießener Wochenmarkt über Gütesiegel und Verbraucherschutz sprach. Im Besonderen ging es dabei um die Grüne Soße, die im vergangenen Jahr das Qualitätssiegel „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) erhalten hat: Damit ist die Kräutermischung der original Frankfurter „Grie Soß“ nun in der gesamten Europäischen Union geschützt. Kontrolliert wird das in Hessen vom Regierungspräsidium Gießen, das zum Abschluss seiner Europawoche mit einem Informations- und Probierstand auf dem Markt auf sich aufmerksam machte.

Offizielle Eröffnung der Grüne-Soße-Saison

Nachdem Staatssekretär Mark Weinmeister letzte Woche in Frankfurt offiziell die Grüne-Soße- Saison eröffnet hatte, erfreuten sich die grünen Kostproben auch bei den Gießener Marktbesuchern großer Beliebtheit. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich das Wissen um die hessische Spezialität auf den Prüfstand gestellt: Mit einem Kräuterbeet und einem Quiz sollten die Tester die sieben richtigen Kräuter erkennen. Petersilie, Borretsch, Sauerampfer und Kerbel machen in der Originalmischung 75 Prozent aus, den Rest bilden Schnittlauch, Pimpinelle und Kresse. Wenn sie dann auch noch im Stadtgebiet Frankfurt oder den direkt anliegenden Kommunen angebaut und mit Hand geerntet und verarbeitet worden sind, kann die Mischung das blau-gelbe Gütesiegel „g.g.A.“ erlangen. Das diene sowohl dem Verbraucher als auch den Unternehmen, wie der Regierungspräsident betonte. Neben der Grünen Soße sind auch der Hessische Handkäse, der Odenwälder Frühstückskäse und der Apfelwein in Europa besonders geschützt. Weitere Infos zu dem Thema finden Sie hier.
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Pressestelle Regierungspräsidium Gießen
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