Land Hessen fördert Renaturierung der Würf

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Bild der Würf
Land Hessen fördert Renaturierung der Würf

Um wertvollen Lebensraum für selten gewordene Tiere und Pflanzen wiederherzustellen und Gewässer so in einen „guten ökologischen Zustand“ nach den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu versetzen unterstützt das Land Hessen die gewässerunterhaltungspflichtigen Kommunen mit hohen Förderquoten.

Förderung durch Landesmittel

Zur Renaturierung der Würf stellte das Land insgesamt 80000 Euro zur Verfügung. Aufgrund der Lage im Natura 2000 Gebiet „Amöneburger Becken“ und den bestehenden Synergien zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie konnte die Maßnahme zu 100% aus Landesmitteln gefördert werden. Die Trägerschaft für die Maßnahme wurde vom Wasserverband Lahn-Ohm für die Stadt Kirchhain übernommen. „Die Renaturierungsmaßnahme an der Würf ist ein wichtiger Schritt hin zu einem „guten ökologischen Zustand“, der von der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gefordert wird und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie“, so Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

Ziel der Maßnahme war es, die bereits im Jahr 2015 auf etwa 1,2 Kilometer Länge erfolgte Renaturierung der Würf fortzuführen und so auch den gewässeraufwärts anschließenden Verlauf des Fließgewässers naturnah zu gestalten. Im Einzelnen wurde das Gewässerprofil verbreitert, wodurch ein besserer Kontakt zwischen Gewässer und Aue möglich ist. Mit dem Einbau von Totholz und Steinmaterial konnte eine eigendynamische Entwicklung des Gewässers initiiert werden. Ein neu angelegtes Feuchtbiotop dient bei Hochwasser als Rückzugsmöglichkeit für Fische und soll zukünftig einen wichtigen Lebensraum für Amphibien und Reptilien darstellen.

Gleichzeitig wurde der Lebensraum der im Vogelschutzgebiet rastenden und brütenden Vögel durch ein strukturreicheres Ufer aufgewertet.

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