Maßnahme zur Fels- und Hangsicherung an der Badenburg

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Sanierung von DB-Haltepunkt Bürgeln - RP leitet Anhörungsverfahren ein

Gießen. Das Anhörungsverfahren ist abgeschlossen: Über die geplante Fels- und Hangsicherungsmaßnahme an der Eisenbahnstrecke an der „Badenburg“ in Gießen wird nun beim Eisenbahn-Bundesamt in Frankfurt entschieden. Das Gießener Regierungspräsidium hat die Planunterlagen für das Projekt auf der Strecke zwischen Kassel und Frankfurt mit einem befürwortenden Bericht geschickt. Das Bundesamt entscheidet nun über die Planfeststellung und das daraus resultierende Baurecht.

Die DB Netz AG plant die Maßnahme zur Fels- und Hangsicherung an der Strecke zwischen Kassel und Frankfurt (Main) links der Bahnstrecke im Bereich der Stadt Gießen. Im Abschnitt „Badenburg“ ist sie für die sichere Verkehrsführung des Bahnbetriebes auf dieser Strecke notwendig, um die Sicherheit des Eisbahnbetriebs dauerhaft zu gewährleisten. Aus der Böschung hat sich in der Vergangenheit immer wieder Gestein gelöst, das teilweise auch den Gleisbereich erreicht hat. Da dies eine Gefahr für den Bahnbetrieb bedeutet, soll er mit sechs Netzen gesichert werden. Dazu wird zuerst der Bewuchs beseitigt. Danach werden Anker in die Böschung gesetzt, an denen die Netze befestigt werden. Die Baumaßnahme wird rund vier Wochen in Anspruch nehmen und soll im Oktober 2020 realisiert werden.

Im Anhörungsverfahren sind von Privatpersonen sowie von den anerkannten Naturschutzvereinigungen und sonstigen Vereinigungen weder Stellungnahmen abgegeben noch Einwendungen erhoben worden. Mit den Behörden und Stellen konnte das Einvernehmen weitgehend hergestellt werden.

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