Nach über 40 Jahren im Einsatz für die heimische Natur beendet Klaus Lindner seine berufliche Laufbahn beim RP Gießen

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Klaus Lindner
Klaus Lindner und Regierungspräsident Dr. Ullrich

Gießen/Wetzlar. Unzählige seltene und nützliche Arten in Flora und Fauna – vom Rotmilan bis zur Buche – sind in der hessischen Natur zu finden. Dem Schutz vieler Arten hat sich Klaus Lindner in seiner aktiven Laufbahn beim Regierungspräsidium Gießen verschrieben. Nach über 40 Jahren im Dienst für die heimische Umwelt beendet er nun seine berufliche Laufbahn.

„Über Jahrzehnte haben Sie sich mit großem Eifer dem Schutz bedrohter Arten und Lebensräume mit der Ausweisung von Schutzgebieten gewidmet“, lobt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich sein Engagement. „Mit Ihrer Arbeit haben Sie nicht nur das Regierungspräsidium unterstützt, sondern auch unserer Natur im mittelhessischen Raum einen großen Dienst erwiesen.“

Früh entdeckte Klaus Lindner sein Interesse für den heimischen Wald und stellte bereits mit seinem Fachhochschulstudium der Forstwirtschaft die Weichen. „Ich wusste schon als Heranwachsender, welche berufliche Richtung ich einschlagen würde.“ Aus diesem Grund hatte er während seines Studiums auch die Vertiefungsrichtung Naturschutz gewählt. „Dafür habe ich damals noch einige Lacher geerntet“, sagt er während seiner offiziellen Verabschiedung.

Am Anfang seiner Karriere verschlug es Klaus Lindner zunächst zum Hessischen Forstamt nach Gießen. Hier reizte den Mann aus Allendorf-Nordeck insbesondere die „Pionierleistung, die es zu bewältigen galt, weil Natur- und Umweltschutz damals noch nicht in aller Munde war“, erklärt Lindner. Durch das Anfang der 80er-Jahre neu aufgestellte Hessische Naturschutzgesetz wurde der Umweltschutz nach Meinung von Klaus Lindner „aus dem Dornröschenschlaf geholt“, wie er sich zurückerinnert. Viele Akteure mussten in neue Strukturen einbezogen werden. So galten Forstämter, Kreis- und Kommunalbehörden sowie ehrenamtlich tätige Naturschutzorganisationen schnell als unverzichtbare Partner für Klaus Lindner, im Einsatz für die Umwelt.

Mit ehrenamtlichen Organisationen und Verbänden pflegt Klaus Lindner deswegen im Laufe seiner gesamten Laufbahn engen Kontakt. Auch während seiner Zeit bei der Oberen Naturschutzbehörde und in der Abteilung V (Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz) des Regierungspräsidiums Gießen hat er den Blick für ehrenamtliches Engagement nie verloren.

Dies möchte er auch im bevorstehenden Ruhestand beibehalten. „Ich habe meine Passion – den Naturschutz – zum Beruf gemacht“, sagt er. Zukünftig will der Naturschützer alles etwas ruhiger angehen lassen. „Aber dem Naturschutz möchte ich durch ehrenamtliches Engagement erhalten bleiben“, blickt Klaus Lindner auf den kommenden Lebensabschnitt voraus.

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