Regierungspräsidium überprüft Herkunftsangaben beim Spargel

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Spargel in der Hand
Regierungspräsidium überprüft Herkunftsangaben beim Spargel

Die hessische Spargelsaison hat vor wenigen Tagen offiziell begonnen. Nun läuft die Spargelernte bereits auf vollen Touren. Nach einem mageren Erntejahr 2016 können sich die hessischen Spargelbauern bereits jetzt über gute Erträge freuen.
"Regionalität liegt beim Lebensmittelkauf voll im Trend. Die Herkunft ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein ausschlaggebendes Merkmal. Um sicherzustellen, dass das Edelgemüse tatsächlich hessischen Ursprungs ist, überprüfen unsere Experten landesweit in Erzeuger- und Großhandelsbetrieben die genaue Einhaltung der Herkunftsangaben“, so Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

Nachweis für hessischen Spargel

Zu Beginn der Spargelsaison werden Proben entnommen, um die Herkunft mit der sogenannten „Isotopenanalyse“ nachzuweisen. Die Methode ist vergleichbar mit einem genetischen Fingerabdruck, denn chemische Elemente wie Wasserstoff, Stickstoff oder Sauerstoff kommen in der Natur in unterschiedlichen Varianten – sogenannten Isotopen – vor. Die jeweilige Anreicherung im Gemüse ist charakteristisch für die Herkunftsregion. Alle gesammelten Informationen fließen in eine Datenbank, um hessischen Spargel von dem anderer Herkunftsregionen abgrenzen zu können. Neben den Herkunftsangaben kontrollieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen hessenweit auch die Qualität des Gemüses.


Spargel zählt zu den beliebtesten Gemüsen der Deutschen und ist Hessens Gemüse Nummer eins. Mit rund 2243 Hektar nimmt der Spargel mehr als 30 Prozent der Gemüseanbaufläche in Hessen ein. Die Hochburgen des Anbaus liegen in den Landkreisen Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und Bergstraße. 2016 wurden in Hessen fast 10,5 Millionen Kilogramm Spargel gestochen.

Foto: RP Gießen
 

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