Regierungspräsidium Gießen testet die Spargelqualität und gibt Tipps für den Einkauf

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Spargel wird in den Händen gehalten
Spargelqualität und Tipps zum Kauf

Beinahe zeitgleich mit den ersten warmen Frühlingstagen hat die Spargelsaison offiziell begonnen. Vielerorts sind wieder die charakteristischen Verkaufsstände zu finden, an denen das vielseitige Gemüse feilgeboten wird.

Damit der Spargel auf dem Teller auch garantiert die vorgeschriebene Qualität hat, sind die Fachleute des Regierungspräsidiums (RP) Gießen in diesen Tagen wieder in Erzeuger- und Großhandelsbetrieben in Mittelhessen unterwegs, um den Spargel genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wird auch die sogenannte „Isotopenanalyse“ durchgeführt, die zur Überprüfung der Herkunft des Edelgemüses dient. Diese ist vergleichbar mit einem genetischen Fingerabdruck, da hier anhand der spezifischen Zusammensetzung von Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff im Spargel Rückschlüsse auf die regionale Herkunft gezogen werden können. Wird die Probe als regionales Produkt identifiziert, wird sie in einer zentralen Datenbank gespeichert.

Das beliebte Gemüse nimmt in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung verschiedene Farben an. Die wohl bekannteste Variante dürfte dabei der weiße Spargel sein, der sich nach direktem Kontakt mit dem Sonnenlicht erst violett und anschließend grün verfärbt. In direktem Zusammenhang mit der Farbe steht außerdem der Geschmack. Während der „weiße Bleichspargel“ eher mild schmeckt, haben der „violette Bleichspargel“ sowie der grüne Spargel ein eher kräftiges und würziges Aroma.

RP-Experten geben Tipps zum Frischetest von Spargel

Unabhängig von der Farbe lässt sich jedoch beim Kauf ganz einfach selbst überprüfen, wie frisch die angebotene Ware tatsächlich ist. „Frische Spargelstangen sollten beim Aneinanderreiben quietschen“, erklärt Silke Schiller aus dem Expertenteam im Dezernat für Öko-, pflanzliche Produkte und Milch beim RP Gießen. Außerdem sollten die Enden nicht vertrocknet und die Köpfe unbeschädigt und fest geschlossen sein. Wichtig sei außerdem, dass das Gemüse keinen muffigen oder säuerlichen Geruch habe.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Hessen knapp 12.000 Tonnen Spargel auf einer Anbaufläche von 2.000 Hektar geerntet. Die Erntesaison endet jedes Jahr traditionell am 24. Juni, dem sogenannten Johannistag. Bis dahin werden auch in der nun angelaufenen Saison noch viele Tonnen Spargel ihren Weg in die hessischen Küchen finden.

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