RP Dr. Christoph Ullrich besucht LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar

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LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar
Wolfgang Keller, Eva Götz, Stadtrat Norbert Kortlüke, Johannes Graf Oppersdorff zu Solms-Braunfels, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Mercedes Bindhardt, Kira Lampe.

Gießen/Braunfels. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich besuchte in Braunfels gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstandes der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER Region Lahn-Dill-Wetzlar zwei erfolgreiche Projekte. „Der Austausch über Strategien und anstehende Projekte ist mir wichtig, denn das hat ganz konkrete, positive Auswirkungen auf unsere mittelhessische Region.“ Hier würden Ideen und Projekte nicht von außen aufgestülpt, sondern von lokalen Gruppen entwickelt und vorangetrieben. „Das ist nachhaltig und sinnvoll“, betonte RP Ullrich.

Das Geld für die LEADER-Projekte stammt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums. Gefördert werden Initiativen, die von lokalen und regionalen Gruppen vorgeschlagen, entwickelt und betrieben werden. Neben dem persönlichen Gespräch konnte sich der Regierungspräsident auch von erfolgreichen Projekten vor Ort überzeugen. So stand ein Rundgang im Fürstlichen Familienmuseum in Schloss Braunfels auf dem Programm.

Unter der Führung des Hausherrn Johannes Graf von Oppersdorff zu Solms-Braunfels konnte unter anderem die mit Unterstützung von LEADER-Mitteln neu installierte Beleuchtungsanlage in Augenschein genommen werden.
Im unweit vom Schloss gelegenen Park stellte Martin Fuchs vom Förderverein Herrengarten die Umgestaltungspläne für das historische Areal vor. Mit dem mit rund 80.000 Euro bezuschussten Investitionsprojekt soll der Herrengarten besser an die historische Altstadt angebunden werden und somit das touristische Angebot noch besser vernetzt werden.

„Das sind zwei tolle Projekte, die die LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar hier ausgewählt hat“, sagte Christoph Ullrich beim Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern. „Mittelhessen profitiert in vielen Bereichen von Fördermitteln der Europäischen Union. „Gerade im Vorfeld der am 26. Mai stattfindenden Europawahl ist es mir ein besonderes Anliegen, darauf nochmals besonders hinzuweisen.“.

Hintergrund: LEADER
LEADER steht für Liaison entre actions de développement de l'économie rurale, was übersetzt bedeutet „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Dieses EU-Programm ist seit 20 Jahren ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung. Es ermöglicht ortsansässigen Akteuren die Teilhabe daran, Strategien zu planen und umzusetzen, Entscheidungen herbeizuführen und wenn es darum geht, Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raums zu verteilen.

Die Besonderheit des Prozesses ist, dass sich die privaten und öffentlichen Akteure in einer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) zusammenschließen und den Entwicklungsprozess in ihrer Region gemeinsam gestalten. Die derzeitige Förderperiode läuft von 2014 bis 2020. In der LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar wurde der Verein „Region Lahn-Dill-Wetzlar e.V.“ vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als Lokale Aktionsgruppe anerkannt.

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Pressesprecher: Herr Oliver Keßler
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Region Mittelhessen
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