RP Gießen organisiert 6. Symposium zum technischen Monitoring von Fischen mit Fachleuten

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6. Symposium zum technischen Monitoring von Fischen mit Fachleuten
Nur wenige Meter vom Untersuchungsobjekt entfernt: Regierungsvizepräsident Martin Rößler begrüßt die 45 Gäste zum 6. Symposium zum technischen Monitoring von Fischen am Bootshaus.

Gießen. Einen besseren Ort gibt es kaum für diese Veranstaltung: Das 6. Symposium zum technischen Monitoring von Fischen findet derzeit zwei Tage lang im Bootshaus statt. Bei dem Austausch von Fachleuten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit dem Themenschwerpunkt „Neozoen & Fischschutz“ ist das Regierungspräsidium Gießen der Gastgeber. Dessen Lahnfenster liegt nur wenige Meter entfernt. Zum Auftakt begrüßte Regierungsvizepräsident Martin Rößler die 45 Gäste.

„Der Zustand unserer Flüsse lässt sich insbesondere an ihrem Fischbestand ablesen“, sagte RP-Vizepräsident Rößler im Bootshaus mit Blick auf die Lahn. „Unser Lahnfenster hat in den vergangenen Jahren nicht nur über 110.000 Gäste angelockt und ihnen den Fluss nähergebracht. Es ist auch ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es technisch funktionieren kann, Fische nicht nur zahlenmäßig zu erfassen, sondern auch im bewegten Bild.“ An einem der Fenster, durch das das Geschehen an der Aufstiegshilfe beobachtet werden kann, ist im Rahmen des LIFE-Projektes LivingLahn ein digitaler Fischzähler eingebaut worden.

„Dadurch haben wir ganz andere Einblicke in das, was sich unserem Auge ansonsten entzieht“, erläuterte Martin Rößler und wünschte den Fachleuten zwei erkenntnisreiche Tage in Gießen.

Diese sind Experten für die Themenbereiche Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie mit dem Schwerpunkt Fischschutz und -wanderung an Wasserkraftanlagen. Während insgesamt 15 Beiträgen unter anderem über „Gebietsfremde Fischarten in den Bundes-wasserstraßen Rhein, Mosel und Lahn“, „Fischschutz und Fischabstieg“ oder „Die Regenbogenforelle im Wandel der Zeit“ bietet das Symposium einerseits eine Plattform zum Austausch von Ideen, Wissen und Kontakten.

Andererseits erhalten die Gäste konkrete Einblicke in mittelhessische Projekte durch Vorträge zum Lahnfenster als eine Einrichtung zur Gewässerinformation und Umweltbildung, die Herausforderungen für den Fischschutz und -abstieg bei der Umgestaltung der bestehenden Wasserkraftanlage an der Klinkelschen Mühle oder zum EU-LIFE-Projekt „LiLa Living River Lahn“ unter dem Motto „Ein Fluss – viele Ansprüche“ – all das, keine 50 Meter entfernt vom Untersuchungsobjekt. Das 6. Symposium zum technischen Monitoring von Fischen wird von der I AM Hydro GmbH aus St. Georgen im Schwarzwald organisiert.

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