RP Gießen stellt durch 2.028 Kontrollen vorbeugenden Verbraucherschutz sicher

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Zahl des Monats Futtermittel

Gießen. Verbraucherschutz fängt schon beim Futtermittel an und hört dort auch noch lange nicht auf. Das Regierungspräsidium Gießen überwacht und kontrolliert die Arbeit der Erzeuger und Händler von Futtermitteln, Eiern, Geflügelfleisch sowie die Etikettierung von Fischereierzeugnissen.

Die Kontrolleure aus Gießen schauen sich dabei die Betriebe an, nehmen Laborproben und kontrollieren die Kennzeichnungen.

Das Regierungspräsidium kontrolliert hessenweit Futtermittelunternehmen, Eierpackstellen und Legehennenbetriebe, überprüft Schlacht- und Großhandelsbetriebe hinsichtlich der Einhaltung der Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch. Zudem werden die Etikettierung von Fischereierzeugnissen und die Klassifizierung von Schlachtkörpern in Schlachthöfen und Handelsbetrieben überwacht. Durch 2.028 Kontrollen im vergangenen Jahr wurde die Qualität der Futtermittel- und Lebensmittelerzeugnisse sichergestellt. „All das geschieht im Hintergrund und sorgt für einen Verbraucherschutz, der es den Menschen ermöglicht, beruhigt eine Kaufentscheidung zu treffen“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

Alles fängt bereits beim Futtermittel an. Die Unternehmer müssen dafür Sorge tragen, dass die von ihnen erzeugten, hergestellten und gelieferten Futtermittel sicher sind. „Die Unbedenklichkeit für die Tiere und den daraus gewonnenen Lebensmitteln wird überwacht durch Betriebsprüfungen, Probenahmen mit anschließenden Laboruntersuchungen, Kennzeichnungskontrollen und Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit von Futtermitteln auf allen Produktionsstufen“, sagt Dr. Katharina Fleck vom zuständigen Dezernat. Das RP Gießen habe dabei die Erzeuger von Futtermitteln, Eiern und Mastgefügel, sowie den Großhandel hinsichtlich Verpackung, Schlachtung und Etikettierung hessenweit im Blick.

Gerade in Fragen der Qualitätssicherung bei Futtermitteln und Lebensmittelerzeugnissen spielt auch die EU eine große Rolle. „Die Kunden wollen heute wissen, wie die Tiere aufwachsen, gehalten und gefüttert werden, wie das Tier geschlachtet wurde und welche Inhaltsstoffe im entsprechenden Lebensmittelerzeugnis sind“, erläutert Katharina Fleck. Um den Behörden diese Überwachung zu erleichtern, gibt es für bestimmte Betriebstypen besondere Pflichten zur Registrierung- und Zulassung.

„Die RP-Beschäftigten sorgen dafür, dass die Angaben auf dem Etikett mit der Realität übereinstimmen“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Vorbeugender Verbraucherschutz funktioniere dann, wenn Informationen aktiv vermittelt werden. „Noch nie war die Sensibilität der Kunden für Herkunft, Verarbeitung und Inhaltsstoffe von Lebensmittelerzeugnissen so groß wie heute.“

Informationen rund um den vorbeugenden Verbraucherschutz sind auch unter www.rp-giessen.de zu finden.

Stichwort: Zahl des Monats
Eine Zahl besteht aus einer Ziffer oder mehreren, und sie sagt erst einmal nichts aus. Dahinter verstecken sich aber oft spannende Themen mit einem „Ach, das wusste ich noch gar nicht“-Effekt. In der Reihe „Zahl des Monats“ stellt das Regierungspräsidium Gießen interessante Zahlen aus dem Verwaltungsalltag vor und beleuchtet dabei Wissenswertes. Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch einen noch tieferen Einblick in die Aufgaben einer Mittelbehörde, die viel spannender ist, als vielleicht gedacht.

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Pressesprecher: Herr Oliver Keßler
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Region Mittelhessen
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