RP trauert um Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke

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Dr. Walter Lübcke
Dr. Walter Lübcke

Gießen/Kassel. Auch im mittelhessischen Gießen hat der plötzliche Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke Bestürzung ausgelöst. „Mit Walter Lübcke verliere ich einen liebenswerten Weggefährten, einen bürgernahen und sehr engagierten Kollegen, der sich für ,sein‘ Nordhessen und Regierungspräsidium stark gemacht hat“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich in einer ersten Reaktion und drückt der Familie sein Mitgefühl aus. Vor allem für seine klaren Worte habe er Walter Lübcke geschätzt und dafür, „dass bei ihm ein Wort ein Wort war – ohne Wenn und Aber.“

Die zwei Regierungspräsidien hatten in der zehnjährigen Ära von Walter Lübcke immer wieder Berührungspunkte, etwa als auf dem ehemaligen Flugplatz Calden eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge errichtet worden ist. Zum 1. April hatte der Kasseler Regierungspräsident das Pensionsalter erreicht, seine Amtszeit aber auf Wunsch von Ministerpräsident Volker Bouffier zunächst um ein halbes Jahr verlängert. „Er hat sein Amt als Regierungspräsident geliebt und ich weiß von ihm, dass er noch viel vorhatte“, sagt RP Ullrich, „umso tragischer ist sein für mich völlig unerwarteter Tod.“

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