Ullrich begrüßt den Richterspruch zur A49 durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

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Autobahn mit Fahrzeugen
Verkehr

Gießen/Leipzig. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage von Umweltschützern gegen den Weiterbau der A49 abgewiesen. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich begrüßt den Richterspruch aus Leipzig: „Dies ist eine gute Entscheidung, denn die Autobahn ist wichtig für die Region Mittelhessen.“ Das Teilstück zwischen Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) und Gemünden/Felda (Vogelsberg) kann damit gebaut werden.

„Der Lückenschluss ist dringend notwendig“, sagt Regierungspräsident Ullrich weiter. Die A49 soll Kassel mit dem Raum Gießen verbinden. Derzeit endet sie auf halbem Weg bei Neuental (Schwalm-Eder-Kreis). Für alle drei verbleibenden Streckenabschnitte der A49 zwischen Kassel und dem Anschluss an die A5 bei Gemünden/Felda liegen bestandskräftige Planfeststellungsbeschlüsse und damit Baurecht vor.

Bereits Anfang 2018 hatte das Bundesverwaltungsgericht eine anhängige Klage zurückgewiesen. Damals ging es um den Planfeststellungsbeschluss. „Der Bau ist jetzt erneut höchstrichterlich bestätigt worden“, sagt RP Ullrich. Er habe Verständnis für andere Auffassungen. Die Meinungsfreiheit sei eine wichtige Säule für das rechtsstaatliche Grundwesen. „Das lebt aber auch davon, dass höchstrichterliche Entscheidungen akzeptiert werden“, sagt er.

Regierungspräsident Ullrich spricht sich aus mehreren Gründen für den Ausbau der A49 aus: „Die Region profitiert wirtschaftlich davon und auch der Transportverkehr hat dann deutlich kürzere Wege als bisher.“ Nicht zuletzt entlaste der umgelenkte Lastwagen-Verkehr die Anwohner, der derzeit noch durch die Ortsdurchfahrten rolle.

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