Viel Erfahrung für verantwortungsvolle Aufgabe

Bettina Ott aus Cölbe ist neue Leiterin der Abteilung Regionalplanung, Bauwesen, Wirtschaft und Verkehr des Regierungspräsidiums Gießen

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Das Foto zeigt Martin Rößler, Bettina Ott und Dr. Christoph Ullrich
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (r.) und Regierungsvizepräsident Martin Rößler gratulierten Abteilungsleiterin Bettina Ott zu ihrer neuen Aufgabe und überreichten die Urkunde.

Gießen. Sinnstiftend und im alltäglichen Leben sichtbar soll ihr Tun sein, sagt Bettina Ott aus Cölbe. Schon als Leiterin des Dezernats für industrielle Abfallwirtschaft und Abfallvermeidung des Regierungspräsidiums Gießen war ihre Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Industrie- und Gewerbebetriebe in Mittelhessen – und darüber hinaus – spürbar. Das wird sich mit ihrer neuen Tätigkeit auch nicht ändern. Die 58-Jährige hat die Leitung der Abteilung Regionalplanung, Bauwesen, Wirtschaft und Verkehr übernommen. „Bettina Ott ist eine engagierte Mitarbeiterin und bringt viel fachliche Erfahrung mit. Noch dazu hat sie in einer Zeit der Vakanz bewiesen, dass sie das Zeug zur Abteilungsleiterin hat“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Er überreichte ihr zusammen mit Regierungsvizepräsident Martin Rößler die Ernennungsurkunde und wünschte ihr eine glückliche Hand für die neue Aufgabe.

In Marburg studiert

Bettina Ott ist von Haus aus Juristin und hat in Marburg Rechtswissenschaften studiert. In dieser Zeit absolvierte sie zudem ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Nach der Studienzeit und dem Referendariat begann sie ihre berufliche Tätigkeit zunächst beim Regierungspräsidium Darmstadt. Ende 1992 dann der Wechsel zur Gießener Schwesterbehörde. Altlasten, Deponierecht und auch sonstiges Umweltrecht waren Schwerpunkte ihrer Tätigkeit. Im Oktober 1997 übernahm sie erstmals eine Führungsaufgabe in der neu gegründeten Abteilung „Staatliches Umweltamt Marburg“ im Regierungspräsidium. Als die Umweltverwaltung in Hessen reformiert wurde, wirkte sie bei der Verbesserung von Verwaltungsprozessen sowie beim Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems mit.

Seit April 2006 stand sie an der Spitze des Dezernates für industrielle Abfallwirtschaft und Abfallvermeidung am Gießener Standort. Manche komplexen umweltrechtlichen Problemlagen waren von ihr zu meistern. Der Umweltverwaltung und dem Schutz der natürlichen Ressourcen galt bisher ihr Hauptaugenmerk. Neben Rotationen im Immissionsschutz, Personaldezernat und im Hessischen Sozialministerium war sie seit 2014 stellvertretende Leiterin der Abteilung Umwelt. Nun folgte sie als Abteilungsleiterin auf Henning Bick, der in den Ruhestand gegangen war.

„Spannende und herausfordernde Aufgabe“

Bettina Ott sind besonders eine motivierende Personalführung bei gleichzeitiger Aufgabenerledigung auf hohem Niveau und generell die Förderung der Digitalisierung in allen Verwaltungsbereichen wichtig. Sie freut sich vor allem auf die vielfältigen Aufgaben und Themen in der neuen Abteilung, die allesamt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region Mittelhessen leisten. „Eine solche Abteilung zu steuern und zu verantworten, ist eine spannende und herausfordernde Aufgabe, der ich mich gerne stelle“, sagt Bettina Ott.

Dazu gehören beispielsweise die Regionalplanung, die Zulassung von Straßenbauprojekten, allgemeine Straßenverkehrsangelegenheiten, die Überwachung von Fahrschulen und Fahrlehrern, oder auch die Themen Bevölkerungsentwicklung, Wohnungswesen und Gewerbe – eben Dinge, die die Menschen vor Ort und darüber hinaus betreffen und bewegen.

Apropos bewegen: In ihrer Freizeit geht die Mutter einer erwachsenen Tochter gerne wandern. Am liebsten in ihrer mittelhessischen Heimat und rund um Cölbe, wo sie seit 1998 lebt. „Das Wandern habe ich gerade während Corona sehr schätzen gelernt“, sagt die 58-Jährige. Aber auch lesen, reisen und Kultur stehen hoch im Kurs.

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