Weitere A 45-Brücke soll erneuert werden

Regierungspräsidium Gießen leitet straßenrechtliches Anhörungsverfahren zum Ersatzneubau der Talbrücke Blasbach bei Wetzlar ein – Pläne sind ab Montag, 29. November, einsehbar

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Computervisualisierung, auf der Man eine Talbrücke samt Landschaft, Bäumen und Himmel sieht

Gießen/Wetzlar. Die Bauarbeiten der Talbrücken im Zuge der A 45 schreiten weiter voran. In unmittelbarer Nähe des Wetzlarer Kreuzes liegt die Talbrücke Blasbach. Aktuell ist geplant, diese zu erneuern und die Autobahn dort über eine Strecke von rund 1,5 Kilometern sechsstreifig auszubauen. Der geplante Ausbauabschnitt ist Teil der Erneuerung der A 45 zwischen der Anschlussstelle Haiger / Burbach und dem Autobahnkreuz Gambach. Er orientiert sich daher überwiegend an dem bisherigen Bestand. Für dieses Vorhaben hat das Regierungspräsidium (RP) Gießen das straßenrechtliche Anhörungsverfahren eingeleitet. Den Antrag dafür hat Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Westfalen – gestellt.

Sowohl online als auch im Wetzlarer Rathaus

Die Planunterlagen zum Vorhaben werden von Montag, 29. November, bis einschließlich Dienstag, 28. Dezember, auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen (www.rp-giessen.hessen.de – Rubrik: „Presse“ – „Öffentliche Bekanntmachungen“) veröffentlicht und können dort eingesehen werden. Ergänzend dazu liegen die Planunterlagen in dem gleichen Zeitraum im Rathaus der Stadt Wetzlar zur allgemeinen Einsichtnahme während der Dienstzeiten täglich von 8 bis 16 Uhr aus. Betroffene sowie Institutionen, Verbände und Vereinigungen haben die Möglichkeit, bis Freitag, 28. Januar 2022, Einwände zu erheben. Der Stadt Wetzlar sowie weiteren zu beteiligenden Behörden und Stellen wurden die Planunterlagen mit der Bitte um Stellungnahme bis zu diesem Termin zugesandt.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird sich das RP Gießen – gegebenenfalls im Rahmen eines Erörterungstermins – mit allen Einwendungen und Stellungnahmen befassen. Anschließend werden die Ergebnisse in Form eines Berichts zusammen mit den Planunterlagen dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vorgelegt. Dieses erlässt dann den Planfeststellungsbeschluss und entscheidet somit über die Schaffung des Baurechts.

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