Ausgleichszuweisungen Pflegeschulen

Die staatlich anerkannten Pflegeschulen erhalten ebenfalls Ausgleichszuweisungen aus Fondsmitteln.

Die Höhe setzt das Regierungspräsidium Gießen mit einem Festsetzungsbescheid fest.

Hierzu ist kein gesonderter Antrag notwendig.

Es genügt, wenn die Pflegeschulen, die erforderlichen Angaben nach dem Pflegeberufegesetz an das Regierungspräsidium Gießen fristgerecht mitteilen. Welche Angaben dies sind, können dem Pflegeberufegesetz und der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV), insbesondere Anlage 2, entnommen werden.

Das Regierungspräsidium Gießen fordert rechtzeitig die benötigten Angaben an.

Eine Ausgleichszuweisung erhält, wer die erforderlichen Angaben rechtzeitig gemacht hat. Die Höhe der Ausgleichszuweisung berechnet sich bei den Pflegeschulen aus der vereinbarten Ausbildungspauschale je Schüler/in multipliziert mit der Anzahl der Schüler/innen.

Die Ausgleichszuweisungen erfolgen in monatlichen Beträgen je Schüler/in. Abweichungen zwischen der gemeldeten Zahl der Schulplätze und der tatsächlichen Anzahl der Schüler/innen sind dem Regierungspräsidium Gießen so schnell wie möglich mitzuteilen.

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