Wer finanziert die Kosten für Nachwuchskräfte?

Alle Beteiligten, die Pflegefachkräfte benötigen, finanzieren zukünftig die Ausbildung der Nachwuchskräfte auch mit.

Deshalb werden

  • Krankenhäuser nach § 7 Absatz 1 Nr. 1 PflBG
  • stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen nach § 7 Absatz 1 Nr. 2 und 3 PflBG
  • das Land Hessen
  • die soziale Pflegeversicherung und die private Pflege-Pflichtversicherung

zur Finanzierung herangezogen.

Die Gelder werden durch die Erhebung von Umlagebeträgen und Direktzahlungen nach § 26 Absatz 3 PflBG anteilig von den Finanzierungspartnern aufgebracht:

Finanzierung Pflegeberufeausbildung

Damit sich Finanzierungspartner in ihrer Finanzplanung auf die zu zahlenden Umlagen vorbereiten können, wird der ermittelte Gesamtfinanzierungsbedarf ebenso wie die Finanzierungsanteile der Krankenhäuser und der Pflegeeinrichtungen jeweils zum 15. September eines Jahres im Staatsanzeiger veröffentlicht.

Danach erhalten die stationären Pflegeeinrichtungen und die ambulanten Pflegedienste im Verlauf des Oktobers die Umlagebescheide, in denen festgelegt ist, in welcher Höhe der monatliche Umlagebetrag im nächsten Kalenderjahr zu zahlen ist.

Die Krankenhäuser erhalten die Umlagebescheide bis spätestens zum 15. Dezember.

Rechnungslegung

Nach Ablauf des Finanzierungszeitraums legen die umlagepflichtigen Einrichtungen dem Regierungspräsidium Gießen über die Umlagezahlungen und die von ihnen in Rechnung gestellten Ausbildungszuschläge Rechenschaft ab. Darüber hinaus werden Nachweise für die Grundvoraussetzungen der Ausgleichszahlungen vorgelegt.

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