Einrichtungen der Behindertenhilfe

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Therapie mit Musik für geistig behinderte Frau
Einrichtungen der Behindertenhilfe

Gegenstand der Förderung

 

Das Land Hessen fördert Baumaßnahmen im Bereich der Behindertenhilfe. Zielgruppen der Förderung sind Menschen mit körperlicher/geistiger und/oder seelischer Behinderung jeden Alters. Zu den geförderten Angebotsformen zählen insbesondere Tagesstätten für Behinderte Menschen, Wohnheime für Werkstattbesucher, Wohnpflegeheime, Werkstätten für behinderte Menschen und Einrichtungen des betreuten Wohnens.

 

Die Förderung wird in Form von anteiligen Zuwendungen gewährt, wobei förderfähig in der Regel Neu-, Ersatzneu- und Erweiterungsbauten sowie Aus- und Umbauten bestehender Einrichtungen sind. Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung werden nicht gefördert.

 

Adressaten der Zuwendungsbescheide sind die Gemeinden und Landkreise. Diese leiten die Landeszuwendung an die letztendlichen Empfänger weiter. Hierbei handelt es sich vornehmlich um caritative Verbände und Vereine.

 

 

Verfahren

 

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration nimmt die Anmeldungen und Anträge von investiven Vorhaben entgegen und entscheidet, welches Vorhaben in welcher Höhe gefördert wird.

 

Das Regierungspräsidium Gießen ist hessenweit zuständig für die Erstellung der Bewilligungsbescheide, Auszahlung der Mittel sowie Prüfung der Zwischen- und Verwendungsnachweise. Mit Ausnahme der baufachlichen Prüfung findet somit die Betreuung von Beginn an bis zum Abschluss des Projektes durch das Regierungspräsidium Gießen statt. Die baufachlichen Überprüfungen werden im Regelfall vom Baumanagement des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen durchgeführt.

 

 

Rechtsgrundlagen

  • Hessische Landeshaushaltsordnung (LHO)

  • Richtlinie für die Förderung sozialer Gemeinschaftseinrichtungen und nichtinvestiver sozialer Maßnahmen (Investitions- und Maßnahmenförderungsrichtlinie - IMFR)

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