Schutz von Frauen vor Gewalt

Gefördert werden hauptsächlich caritative Verbände und Vereine. Den Trägern wird ein Personal- oder/und Sachkostenzuschuss gewährt. Die Träger bieten Hilfe z. B. für Opfer von Menschenhandel durch eine Fachberatung im Rahmen des Opfer-ZeugInnenschutz-Programmes und Beratung für Opfer von Ausbeutung und Gewalt an. Es gibt diverse Projekte, z. B. wird ein Träger im Bereich der Arbeit mit straffällig gewordenen Müttern und ihren Kindern in der Anlaufstelle für straffällig gewordenen Frauen gefördert und eine andere Förderung betrifft eine Wohngemeinschaft für Frauen in Konfliktsituationen oder es wird ein Notruf gegen Gewalt/sexualisierte Gewalt gefördert. Träger führen auch Schulungen im medizinischen Bereich (Koordinierung des Frauenunterstützungssystems mit der Polizei, Justiz, Gewaltintervention im Gesundheitswesen) sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung von Gesundheitsinstitutionen oder der Öffentlichkeit durch. Hesswenweit werden auch zwei Projekte zum Schutz gegen sogen. Ehrgewalt im 2-Regionen-Projekt gefördert. Hier handelt es sich um eine Kooperation von zwei Schwerpunktträgern in Frankfurt am Main und Kassel, die insges. für ganz Hessen zuständig sind und bei denen wiederum neun weitere Träger in diesem Bereich mitarbeiten.

Das Regierungspräsidium Gießen ist hessenweit zuständig für die Bewilligung der Landeszuwendung sowie für die Auszahlung und die Prüfung der Mittelverwendung sowie eventuell zu erhebende Rückforderungen und Zinsen. 
Anträge auf Förderung können bei dem Hess. Ministerium für Soziales und Integration (HMS), Referat II 3, Sonnenberger Str. 2 / 2a, 65193 Wiesbaden gestellt werden, da für die Auswahl einer Förderung das Ministerium zuständig ist. Nach Auswahl eines zu fördernden Projektes wird die Förderung dann vom Regierungspräsidium Gießen durchgeführt.                                                                     

Rechtsgrundlagen:                                                                                               
Freiwillige Leistung nach dem Haushaltsgesetz; §§ 44 und 23 Landeshaushaltsordnung (LHO),
Richtlinie für die Förderung sozialer Gemeinschaftseinrichtungen und nichtinvestiver sozialer Maßnahmen (Investitions- & Maßnahmeförderungsrichtlinie – IMFR)

Hessen-Suche