Auswertung der Hessischen Schuleingangsuntersuchungen

Die hessische Schuleingangsuntersuchung ist eine verpflichtende Untersuchung, die einige Monate vor der Einschulung durch Ärztinnen und Ärzte der Gesundheitsämter an der zukünftigen Schule des Kindes durchgeführt wird. Im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung wird durch die Erfassung der Krankheitsvorgeschichte, durch die Untersuchung des Kindes und anhand verschiedener Testverfahren eine Aussage zur Schuleignung aus medizinischer Sicht getroffen.

Anhand eines Dokumentationsbogens wird die gesundheitliche Situation des Kindes, der Impfstatus, die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und auch die Durchführung spezifischer Beratungsmaßnahmen und die resultierende ärztliche Schulempfehlung festgehalten. Die Dokumentationsbögen werden im Gesundheitsamt gesammelt und anonymisiert im Statistischen Landesamt zu einem Landesdatensatz zusammengeführt. Von dort werden sie für die weitere Auswertung an das HLPUG geleitet.

Die Schuleingangsuntersuchung ist momentan die einzige umfassende und repräsentative Datenquelle zur Gesundheit jüngerer Kinder in Hessen. Das HLPUG erstellt Auswertungen der vorliegenden Daten für verschiedene Zwecke:

  • Beantwortung von Anfragen aus der Politik, der Wissenschaft, den Medien und dem öffentlichen Gesundheitsdienst

  • Beobachtung der gesundheitlichen Entwicklung hessischer Kinder im Zeitverlauf

  • Auswertungen der Daten für die hessische Gesundheitsberichterstattung

  • Bereitstellung kleinräumiger Auswertungen der Daten für die lokale und regionale Gesundheitsberichterstattung

  • Auswertungen für die Planung von Maßnahmen aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention.

  • Wissenschaftliche Analysen

Aktuell liegen dem HLPUG zehn Untersuchungsjahrgänge von 1998 bis 2007 mit etwa 660.000 Untersuchungen vor.

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