Epidemiologie

Die Epidemiologie beschäftigt sich mit dem Auftreten und der Verteilung von Krankheiten und Risikofaktoren in der Bevölkerung und sucht Wege, mit diesem Wissen Gesundheit zu fördern und Krankheiten durch Prävention zu verhindern. Sie ist eine Grundlagenwissenschaft für das Öffentliche Gesundheitswesen. Die angewandte Epidemiologie zeichnet sich dadurch aus, dass epidemiologische Methoden sehr unmittelbar für konkrete Public Health-Fragestellungen eingesetzt werden.

Zu den primären Aufgaben der angewandten Infektionsepidemiologie gehören die Surveillance von Infektionskrankheiten, kurzfristige Ausbruchsuntersuchungen und die Evaluation von Präventions- und Kontrollmaßnahmen. Dabei ist unerheblich ob es sich um Veränderungen im Auftreten von Erkrankungen aufgrund bioterroristischer Anschläge, Klimawandel oder veränderter Lebensumstände und Produktionsprozesse etc. handelt.

Das Hessiche Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen

  • berät den öffentlichen Gesundheitsdienst in Fragen des Infektionsschutzes und beantwortet Anfragen aus Politik und Medien

  • beurteilt wissenschaftliche Studien zu Infektionsrisiken und übersetzt sie in Handlungsempfehlungen zum Infektionsschutz.

  • unterstützt den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten und führt Untersuchungen zu beobachteten und vermuteten Krankheitshäufungen durch

  • führt Studien zur Identifikation von Risiko-Faktoren für Infektionserkrankungen und zur Evaluation von Präventions- und Kontrollmaßnahmen durch

  • wertet vorhandene oder speziell erhobene Daten zum Auftreten von Infektionskrankheiten aus, erstellt Berichte und Veröffentlichungen

  • koordiniert landesweit die Netzwerke zur Bekämpfung Multiresistenter Erreger (MRE)

Das HLPUG ist Ausbildungsstätte für die Postgraduiertenausbildung des Robert Koch-Institut (PAE ) und des European Program for Applied Infectious Disease Epidemiology (EPIET ).

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