Humanmedizin

Arzt/Ärztin [gr.: archíatros »Oberheilkundiger«], ist die Berufsbezeichnung für Männer oder Frauen, die nach einer wissenschaftlichen Ausbildung den Heilberuf ausüben und durch die Approbation zum Führen dieser Bezeichnung berechtigt sind. Aufgaben des Arztes sind, Krankheiten zu erkennen, zu heilen oder zu lindern und das Leben, auch das werdende, zu schützen. Ein Arzt hat der Gesundheit des Einzelnen wie der Gesamtbevölkerung zu dienen. Dazu gehören auch Gesundheitsberatung, Krankheitsvorsorge, -früherkennung und Wiedereingliederung (Rehabilitation) Kranker und Behinderter in die Gesellschaft.

Die Abteilung II des Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes im Gesundheitswesen betreut die Studierenden der Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg in allen Fragen zur Zulassung zu den Ärztlichen Prüfungen und zur Anrechnung von Studienleistungen.

Des Weiteren werden durch das Landesprüfungsamt die zur Ausübung der Ärztlichen Tätigkeit notwendige Approbation als Ärztin oder Arzt sowie eine Erlaubnis zur Ausübung des Arztberufes erteilt.

Das Landesprüfungsamt ist ebenfalls Ansprechpartner für die Berufszulassung von Ärzten/innen mit ausländischer Ausbildung.

Weitere dem Landesprüfungsamt obliegende Maßnahmen sind die Anordnung des Ruhens, des Widerrufs und der Rücknahme von erteilten Approbationen und Erlaubnissen.

Rechtsgrundlagen für die Ausbildung, die staatlichen Prüfungen und die Berufsausübung sind
die BÄO - und die ÄAppO.

Die ärztliche Ausbildung nach der ÄAppO umfasst ein Studium der Medizin von 6 Jahren an einer Universität, das eine

  • zusammenhängende praktische Ausbildung (PJ) von 48 Wochen einschließt,

  • eine Ausbildung in erster Hilfe,

  • einen Krankenpflegedienst von 3 Monaten,

  • eine Famulatur von 4 Monaten und

die ärztliche Prüfung, die in drei Abschnitten vor dem HLPUG abzulegen ist.

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