Dosenpfand / Verpackung

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Pfandflaschen
Dosenpfand

Das Verpackungsgesetz enthält Verpflichtungen, die das Inverkehrbringen und die Rücknahmepflichten von Verkaufs-, Um-, Transport- und Einweggetränkeverpackungen regeln.

  • Verkaufsverpackungen sind beispielsweise Umhüllungen der Ware aus Kunststoff oder Pappe.
  • Umverpackungen sind Verpackungen, die als zusätzliche Verpackungen zu Verkaufsverpackungen verwendet werden, jedoch zum Schutz der Ware nicht erforderlich sind.
  • Transportverpackungen sind Verpackungen, die die Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder die aus Gründen der Sicherheit des Transports verwendet werden und beim Vertreiber anfallen.
  • Einweggetränkeverpackungen sind in der Regel PET-Flaschen und Alu- oder Kunststoffdosen.

Das Regierungspräsidium überwacht als Abfallbehörde

  • die Rücknahmepflichten für Transport- und Umverpackungen,
  • die Gewährleistung der Rücknahme von Verkaufsverpackungen, die bei privaten und anderen Endverbrauchern und
  • den Verkauf und die Rücknahme von pfandpflichtigen Einweggetränkeverpackungen.

Für Einweggetränkeverpackungen von 0,1 bis 3 Liter Inhalt ist mindestens ein Pfand in Höhe von 25 Cent je Verpackung zu erheben.

Seit dem 1. Januar 2022 besteht für folgende weitere Getränke in Einweggetränkeverpackungen eine Pfandpflicht.

  • Sekt und Sektmischgetränke
  • Wein und Weinmischgetränke, sowie weinähnliche Getränke und Mischgetränke
  • Alkoholerzeugnisse und sonstige alkoholartige Mischgetränke
  • Fruchtsäfte und Gemüsesäfte
  • Fruchtnektar und Gemüsenektar ohne Kohlensäure
  • Fruchtschorlen mit Kohlensäure

Pfandfrei bleiben diätische Getränke für Säuglinge oder Kleinkinder, sowie Block-, Giebel- oder Zylinderverpackungen, Polyethylen-Schlauchbeutel und Folien-Standbeutel. Pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen können im Handel dort zurückgegeben werden, wo sie auch verkauft werden.

Ein zum Dosenpfand erstelltes Merkblatt informiert Sie ebenso wie die Links zu den Seiten des hessischen Umweltministeriums, des Bundes-Umweltministeriums und der Deutschen Pfandsysteme GmbH (DPG).

Zuwiderhandlungen gegen die Verpflichtungen nach dem Verpackungsgesetz können vom Regierungspräsidium als zuständiger Abfallbehörde mit einem Bußgeld geahndet werden.

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