Beim Ableiten, Reinigen und Einleiten von kommunalem Abwasser müssen die Gewässer und der Boden vor schädlichen Verunreinigungen geschützt werden. Die hierfür geltenden...
Nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sind der Bau, der Betrieb und die wesentliche Änderung von Kläranlagen (sog. Abwasserbehandlungsanlagen) dann genehmigungspflichtig, wenn eine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht.
Die Verordnung über die Eigenkontrolle von Abwasseranlagen (Abwassereigenkontrollverordnung – EKVO) verpflichtet Betreiber von öffentlichen Abwasseranlagen zur Eigenkontrolle ihrer Anlagen.
Die Energieeffizienz auf Kläranlagen kann sowohl durch die Senkung des Energieverbrauchs als auch durch die verstärkte Nutzung regenerativer Energien erheblich gesteigert werden.
Faulbehälter von Kläranlagen sind häufig nur zu 50 Prozent ausgelastet. Durch die Mitbehandlung von Co-Substraten und eine Optimierung des Faulbehälterbetriebs kann die Gasgewinnung und die Stromerzeugung erheblich gesteigert werden.
Nach §7 Hessisches Wassergesetz sind die oberirdischen Gewässer so zu bewirtschaften, dass ein guter ökologischer und chemischer Zustand nach § 25 a des Wasserhaushaltsgesetzes erreicht wird.
Abwasserentsorgung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
Im Zuge der Erstellung eines Leitfadens werden Alternativen der Abwasserentsorgung am Beispiel der Ortsteile Dirlammen und Eichelhain der Gemeinde Lautertal (Vogelsbergkreis) untersucht.
Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten
Lebensraum Kläranlage
Dem flächendeckenden Bau von leistungsfähigen Kläranlagen sowie dazugehörigen Kanalsystemen ist es zu verdanken, dass die Verschmutzung unserer hessischen Gewässer in den letzten Jahrzehnten stetig reduziert werden konnte.