Arten-Maßnahmenpläne

Die obere Naturschutzbehörde ist nach § 5 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG) für die Aufstellung von Arten-Maßnahmenplänen zuständig.

Bei der Aufstellung der Arten-Maßnahmenpläne stehen Arten des Anhangs IV der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie), die sich in Hessen in einem schlechten Erhaltungszustand befinden, im Mittelpunkt.

Fachliche Grundlage für die Erstellung eines Arten-Maßnahmenplans ist in der Regel ein bestehendes Artenhilfskonzept (AHK) des Landes Hessen. Darüber hinaus bilden aktuelle Verbreitungsnachweise und Einschätzungen lokaler Ansprechpartner die Grundlage des Plans.

Ziel ist es, die vorhandenen lolaken Populationen durch kurzfristig wirksame Maßnahmen gezielt zu stärken. Damit soll zum einen dem weiteren Verlust lokaler Populationen und besiedelter Areale entgegengewirkt werden, zum anderen wird der Ausbreitungsdruck der Tiere in neue Lebensräume erhöht.

Der Plan bündelt daher alle sowohl im Rahmen des Gebietsmanagements bereits laufenden, als auch alle (z.T. rechtlich-verpflichtenden) Maßnahmen außerhalb der Schutzgebietskulisse und legt fest, was, wo, von wem zur Unterstützung einer Art konkret getan wird. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch verschiedene Behörden und Partner vor Ort.

Für folgende Arten befindet sich derzeit ein Arten-Maßnahmenplan in der Aufstellung: Geburtshelferkröte – Wechselkröte – Kreuzkröte – Feldhamster.

Alle bereits veröffentlichten Arten-Maßnahmenpläne finden Sie unten zum Downloaden. Zum Öffnen des Anhangs ist ein Passwort erforderlich, dass Sie bei Vorliegen eines besonderen Grunds bei den genannten Ansprechpartnern anfordern können.

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