Förderung GAK

Seit Ende 2017 verfügt Hessen über eine neue Fördermöglichkeit für Naturschutzmaßnahmen im ländlichen Raum. Die Mittel stammen zu 60 % vom Bund und zu 40 % vom Land. Hintergrund ist eine Erweiterung des Rahmenplans der "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) für den Zeitraum 2017-2020 auf Bundesebene. Ende 2019 hat der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) die Förderungssätze für den GAK-Rahmenplan 2020-2023 beschlossen. Ziel ist die Förderung von nicht-produktiven, investiven Maßnahmen im ländlichen Raum. Darunter fallen z.B. die Schaffung oder Wiederherstellung von Feuchtbiotopen und Kleingewässern, Hecken, Feldgehölzen oder Trockenmauern ebenso wie die Entbuschung von Halboffen- und Offenlandlebensräumen.

Antragsteller können Gemeinden und Gemeindeverbände (Landkreise), gemeinnützige juristische Personen (z.B. Naturschutzvereine), landwirtschaftliche Betriebe oder andere Landbewirtschafter sein.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie in den untenstehenden Downloads. Die Anträge sind nun auch digital ausfüllbar, um die Eintragungen zu erleichtern. Für die Antragstellung reichen Sie bitte einen Ausdruck der Dokumente mit den Originalunterschriften auf dem Postweg ein. Nächster Stichtag ist der 31. Januar 2021. Eine vorherige Kontaktaufnahme für eine erste Einschätzung der Förderfähigkeit Ihres Vorhabens ist unbedingt zu empfehlen.

Sofern eine vollständige Antragstellung bis zum Stichtag nicht möglich ist, geben Sie im Antrag bitte zumindest die wesentlichen Eckpunkte an. Auch nach dem Stichtag können Sie gerne noch Anträge einreichen. Diese werden dann im weiteren Jahresablauf geprüft und je nach Verfügbarkeit der noch vorhandenen Mittel beschieden. Eine vorherige Kontaktaufnahme für eine erste Einschätzung der Förderfähigkeit Ihres Vorhabens ist unbedingt zu empfehlen.

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