Haltung, Zucht und Vermarktung von geschützten Arten

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Schildkröten Testudo hermanni hermanni
Artenschutz

Die Überwachung des Handels mit geschützten Tier- und Pflanzenarten sowie den daraus erzeugten Produkten stellt eine wichtige Säule im Artenschutz dar.

 

Rechtliche Grundlage dafür ist u. a. das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) mit den dazu erlassenen EG-Verordnungen. Entsprechend ihres Gefährdungsgrades finden sich hier in verschiedenen Schutzstufen Tier- und Pflanzenarten aus aller Welt, auf die die Regelungen für die Ein- und Ausfuhr sowie den Transport und die Vermarktung innerhalb der EU anzuwenden sind. Während das Bundesamt für Naturschutz (BfN) für die Erteilung von Ein- und Ausfuhrgenehmigungen von geschützten Arten zuständig ist, überwacht das Artenschutzdezernat des RP in seinem Zuständigkeitsbereich alle weiteren artenschutzrechtlichen Belange.

 

So werden hier auf Antrag EG-Bescheinigungen zur Vermarktung, zum Transport oder im Fall der Ausfuhr zur Vorlage beim Bundesamt für Naturschutz ausgegeben. Darüber hinaus legen das Bundesnaturschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung innerhalb Deutschlands weitere Verpflichtungen für den privaten Halter geschützter Arten sowie den gewerblichen Handel fest. Dazu zählen Melde-, Nachweis-, Kennzeichnungs- und Buchführungspflichten, die ebenfalls von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Artenschutzdezernates überprüft werden. Nicht selten ergeben sich dabei Überschneidungen mit dem Ordnungs-, Veterinär- und dem Jagdrecht.

 

Weitergehende Informationen für die Praxis finden Sie unter unseren Downloads mit Merkblättern, Listen, Texten und Formularen sowie unter diversen Links.

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