Freisetzungen gentechnisch veränderter Organismen

Im Rahmen von Freisetzungen werden zeitlich und räumlich begrenzt Vorhaben mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Umwelt durchgeführt, wie z. B. der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Die Genehmigung für Freisetzungsvorhaben erteilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin. Für Freisetzungsstandorte in Hessen wird das Dezernat 44 des Regierungspräsidiums Gießen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens beteiligt. Weitere Behörden, wie bspw. die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) oder das Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsanstalt für Kulturpflanzen), werden in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Für Freisetzungsstandorte in Hessen übernimmt das Dezernat 44 die Überwachung der Versuche. Analog zu Inverkehr gebrachten GVO werden auch Freisetzungsstandorte in dem Standortregister des BVL der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden Überwachungsmaßnahmen im Rahmen des Vollzugs von gentechnikrelevanten EU-Verordnungen durchgeführt.

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