100 nachhaltige Bauernhöfe

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Ackerboden wird von Hand zu Hand weitergegeben

Nicht erst seit den Anfängen der Corona-Pandemie, aber spätestens seit diesem Zeitpunkt ist vielen Menschen ins Bewusstsein gerückt, dass die Landwirtschaft systemrelevant ist. Regionale, nachhaltige Lebensmittelsysteme wurden verstärkt gesucht und intensiv genutzt. Es gilt diese aber auch entsprechend zu stärken.

Was wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm „100 nachhaltige Bauernhöfe“ ist beabsichtigt, besonders vorbildliche Produktionssysteme in der Landwirtschaft stärker in das Blickfeld der Gesellschaft und damit den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu rücken.

Betriebe sollen zudem befähigt und unterstützt werden, ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Management in ihren Betrieben zu erreichen. Es werden dabei stets die ökonomischen, ökologischen und sozialen Komponenten der Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Unter anderem können zur Informationsvermittlung und dem Wissenstransfer Demonstrationsvorhaben, Feld- bzw. Betriebsbegehungen, Veranstaltungen mit Pauschalen gefördert werden und damit die unterschiedlichsten Zielgruppen von Kindergartengruppen bis zu Seniorengruppen, von interessierten Bürgerinnen und Bürgern bis hin zu bewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern angesprochen werden. Auch für Teilnahmen an Fortbildungen, Lehrgängen etc. oder Zertifizierungen können von den beteiligten Unternehmen Fördergelder beantragt werden. Alle Maßnahmen müssen thematisch im Sinne des Klimaschutzes oder der Nachhaltigkeit ausgerichtet bzw. für das Förderprogramm „100 nachhaltige Bauernhöfe“ zuträglich sein. Verpflichtend ist die Erstellung oder der Nachweis einer Website und die Erstellung oder der Nachweis von Druckerzeugnissen durch die Begünstigten.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können nach dem Fördergrundsatz für das Förderprogramm „100 nachhaltige Bauernhöfe“ nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der landwirtschaftlichen Primärproduktion. Dies umfasst unter anderem den Bereich Garten- und Weinbau inklusive Sonderkulturen. Bei Antragstellung ist eine Auswahlbestätigung vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) bzw. vom Regierungspräsidium Darmstadt (Dezernat 51.2 Weinbau - WBA) vorzulegen.

Wo wird gefördert?

Die Zuwendungsempfänger müssen Ihren Unternehmenssitz in Hessen haben.

Wann wird gefördert?

Das Förderprogramm „100 nachhaltige Bauernhöfe“ ist bis zum 31.12.2023 befristet. Anträge für Maßnahmen können aufgrund dieser Befristung lediglich bis zum 30. Juni 2023 gestellt werden.
Anträge für die Zuwendungen sollen schriftlich 8 Wochen vor Beginn der ersten Maßnahme bei der Bewilligungsbehörde vorgelegt werden. 

Weitere Fristen

Anträge für Maßnahmen die bis zum 31. August 2021 umgesetzt werden sollen, müssen schriftlich 4 Wochen vor Beginn der ersten Maßnahme unter Vorlage eines Maßnahmen-, Kosten- und Finanzierungsplans bei der Bewilligungsstelle vorgelegt werden.

Maßnahmen, die bis 30. April 2022 durchgeführt werden, sind möglichst bis 15. November 2021 bei der Bewilligungsstelle zu beantragen.

Maßnahmen, die im Zeitraum vom 1. Mai 2022 bis 30. November 2023 durchgeführt werden sollen bzw. an denen teilgenommen werden soll und für die eine verbindliche Anmeldung vor dem Termin 15. November 2021 notwendig ist, sind besonders zu begründen. Die Bewilligungsstelle kann in Einzelfällen eine Bewilligung für Maßnahmen in diesem Zeitraum erteilen, wenn entsprechende Haushaltsmittel für die relevanten Haushaltsjahre zur Verfügung stehen.

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