Fördermaßnahmen in der Fischerei

Grundlage hierfür ist die „Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur nachhaltigen Sicherung und Erhaltung der heimischen Fische sowie zur Förderung von Investitionen in den Bereichen Aquakultur und Verarbeitung und Vermarktung - Fischereiförderrichtlinie – vom 27.02.2012.

 

Diese Förderung wird, mit Ausnahme des Bereiches Verarbeitung und Vermarktung fischereilicher Produkte, aus Mitteln der Fischereiabgabe finanziert.

 

Förderziele
Ziel dieser Förderung ist der Erhalt der Artenvielfalt in und an den Gewässern und die Bewahrung und Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume an Flüssen und Teichen. Der Besatz mit bestimmten Fischen, Krebsen und Muscheln kann mit einer Zuwendung finanziell unterstützt werden. Auch andere Maßnahmen wie z. B. Schulungen und Lehrgänge zu fischereibezogenen Themen oder die Beschaffung von Geräten zur Gewässer- und Fischuntersuchung sind förderfähig.

 

Wer darf Anträge stellen?
Antragsberechtigt sind:

  • Inhaber eines hessischen Fischereirechtes,

  • Fischereigenossenschaften,

  • Angel- und Fischereivereine sowie Fischereipächter,

  • Fischereiverbände und Hegegemeinschaften sowie

  • andere Körperschaften, die durch ihre besondere Ausrichtung die Fischerei fördern.

 

Bestehende oder im Aufbau befindliche fischereiwirtschaftliche Betriebe können ebenfalls Zuwendungen erhalten, z.B. für Vorhaben zur Förderung produktiver Investitionen in der Aquakultur oder zum Neu- und Ausbau von Kapazitäten in der Verarbeitung in Vermarktung fischereilicher Produkte. Voraussetzung ist, dass die Betriebsstätte des Zuwendungsempfängers für das zu fördernde Vorhaben in Hessen liegt.

 

Auch regionale Absatzförderkampagnen für Fischerei- und Aquakulturerzeunisse, die von fischereilichen Zusammenschlüssen durchgeführt werden, sind förderfähig.

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