Lokale Strategien

Zusammenarbeit in Bezug auf die Unterstützung von lokalen Strategien, die nicht unter die von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Maßnahmen zur lokalen Entwicklung fallen.

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Lokale Strategien

Ein zentrales Anliegen des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist die Stärkung des ländlichen Raumes als Wirtschafts- und Lebensraum. Die Maßnahme zielt daher darauf ab, ländliche Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu organisieren und entsprechende Projekte der Regionalentwicklung außerhalb von LEADER umzusetzen.

Maßgeblich für die Förderung der Zusammenarbeit in Bezug auf die Unterstützung von lokalen Strategien außerhalb von LEADER sind die „Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft“. Die Richtlinien stehen am Ende der Seite zum Download zur Verfügung.

Was wird gefördert?

Die Maßnahme zielt darauf ab Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu organisieren und entsprechende Vorhaben umzusetzen. Hierzu zählen im Rahmen der Unterstützung von lokalen Strategien außerhalb der Umsetzung von CLLD oder LEADER u. a.:

  • Die Entwicklung von Konzepten zur Erreichung der Ziele in den Regionen,
  • die Unterstützung von Personal- und Sachkosten sowie Drittleistungen zur fachlichen Umsetzung der Konzepte,
  • Maßnahmen zur Sensibilisierung der begünstigten in Kooperationen mit Stakeholdern aus den Regionen im Hinblick auf die Aktivierung ländlicher Entwicklungsprozesse,
  • Wettbewerbe und erste Umsetzungsschritte zur Schaffung von innovativen Geschäftsmodellen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Kooperationen von

  • Öffentlichen kommunalen Trägern,
  • Öffentlichen nicht-kommunalen Trägern,
  • Natürlichen Personen sowie juristischen Personen des privaten Rechts,
  • Öffentlichen nicht-kommunalen und privaten Trägern von Vorhaben der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Anteilfinanzierung gewährt.

Gegenstand der Förderung:

  • Erstellung von Konzepten für die Zusammenarbeit, Durchführbarkeitsstudien und Kosten für die Erstellung eines Aktionsplans
  • Laufende Ausgaben der Zusammenarbeit (angemessene allgemeine Geschäftsausgaben (einschließlich Personalausgaben)) 

Der Fördersatz beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (nach Teil II D der Nr. 5.2 der RL-IZ).

Der maximale Gesamtbetrag der Zuwendungen beträgt je Vorhaben 200.000 Euro.
Die Förderung ist auf maximal fünf Jahre ab Bewilligung und auf neu gegründete Kooperationen beschränkt.
 

Wo wird gefördert?

Die Vorhaben müssen in Hessen durchgeführt werden.

Wann wird gefördert?

Die Einreichung eines Aktionsplanes sowie eines Kooperationsvertrages als wichtigste Bestandteile des Förderantrags erfolgt zu festgelegten Stichtagen.

Es ist eine kontinuierliche Antragseinreichung möglich, bitte nehmen Sie rechtzeitig vor der Antragstellung Kontakt mit der Bewilligungsstelle auf, um das laufende Verfahren abzustimmen. Die entsprechenden Unterlagen für die Antragstellung finden Sie am Ende dieser Seite unter "Downloads".

Frist zur Einreichung beim RP Auswahlstichtag
04.03.2019 08.04.2019
08.07.2019 12.08.2019
14.10.2019 29.11.2019

Bewilligungen erfolgen im Anschluss an die jeweiligen Auswahlstichtage.

Für die einzureichenden Aktionspläne zur Anerkennung des Vorhabens als Bestandteil eines Antrages sind detaillierte Informationen zu der Tätigkeit der Kooperation erforderlich. Die Formulare für den Aktionsplan sowie für den eigentlichen Antrag stehen am Ende der Seite zum Download zur Verfügung. 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Hessischen Innovationsdienstleister (IfLS, Frau von Kutzleben) oder die Bewilligungsbehörde (RP Gießen, Herrn Dr. Becker, Frau Drube, Frau Hartert).

Interessierte Gruppen können beim hessischen Innovationsdienstleister fortlaufend Projektskizzen für eine unverbindliche Vorprüfung einreichen.

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