Zusammenarbeit in Bezug auf Unterstützung von Aktionen zur Minderung oder Anpassung an den Klimawandel

Das Wirken der Land- und Forstwirtschaft hat einen direkten Einfluss auf die Umwelt und das Klima, so dass die geförderten Aktionen einen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an diesen leisten sollen. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Förderung des Umweltschutzes denkbar.

Maßgeblich für die Förderung der Zusammenarbeit in Bezug auf Unterstützung von Aktionen zur Minderung oder Anpassung an den Klimawandel sind die „Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft“. Die Richtlinien stehen am Ende der Seite zum Download zur Verfügung. 

Was wird gefördert?

Ziel der Maßnahme ist es durch gemeinsame Aktionen zur Minderung oder Eindämmung des Klimawandels beizutragen oder Anpassungen an den Klimawandel vorzunehmen. Dies soll durch die Umsetzung innovativer Ansätze erreicht werden.

Die Teilmaßnahme soll zur Entwicklung und/oder Umsetzung von gemeinsamen Konzepten für ökologische Verfahren zum Schutz der Biologischen Vielfalt beitragen und hierdurch auch das übergreifende Ziel Umweltschutz unterstützen. Hierdurch soll der Erreichung der Klimaschutzziele nähergekommen werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Kooperationen von

  • Landbewirtschaftern,
  • Forschungs- und Versuchseinrichtungen,
  • Verbänden und Vereinen.

Mitglieder einer Kooperation können darüber hinaus sein:

  • Körperschaft des öffentlichen Rechts,
  • Unternehmen oder andere Akteure im Agrar-und Forstsektor und in der Nahrungsmittelkette,
  • Bildungsträger,
  • Tourismusanbieter im ländlichen Raum.

Eine Kooperation muss aus mindestens 2 Mitgliedern bestehen. Es muss sich um eine Neugründung handeln. Die Mitglieder müssen sich in einer rechtfähigen Organisationsform zusammenschließen und haben einen Kooperationsvertrag abzuschließen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Anteilfinanzierung gewährt.

Gegenstand der Förderung:

  • Erstellung von Konzepten für die Zusammenarbeit, Durchführbarkeitsstudien und Kosten für die Erstellung eines Aktionsplans
  • Laufende Ausgaben der Zusammenarbeit (angemessene allgemeine Geschäftsausgaben (einschließlich Personalausgaben)) 

Der Fördersatz beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (nach Teil II C Nr. 5.2 der RL-IZ).

Der maximale Gesamtbetrag der Zuwendungen beträgt je Vorhaben 200.000 Euro.
Die Förderung ist auf maximal fünf Jahre ab Bewilligung und auf neu gegründete Kooperationen beschränkt.

Wo wird gefördert?

Die Vorhaben müssen in Hessen durchgeführt werden.

Wann wird gefördert?

Die Einreichung eines Aktionsplanes sowie eines Kooperationsvertrages als wichtigste Bestandteile des Förderantrags erfolgt zu festgelegten Stichtagen.

Es ist eine kontinuierliche Antragseinreichung möglich, bitte nehmen Sie rechtzeitig vor der Antragstellung Kontakt mit der Bewilligungsstelle auf, um das laufende Verfahren abszutimmen. Die entsprechenden Unterlagen für die Antragstellung finden Sie am Ende dieser Seite unter "Downloads".

Frist zur Einreichung beim RP Auswahlstichtag
04.03.2019 08.04.2019
08.07.2019 12.08.2019
14.10.2019 29.11.2019
Bewilligungen erfolgen im Anschluss an die jeweiligen Auswahlstichtage.

Für die einzureichenden Aktionspläne zur Anerkennung des Vorhabens als Bestandteil eines Antrages sind detaillierte Informationen zu der Tätigkeit der Kooperation erforderlich. Die Formulare für den Aktionsplan sowie für den eigentlichen Antrag stehen am Ende der Seite zum Download zur Verfügung. 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Hessischen Innovationsdienstleister (IfLS, Frau von Kutzleben) oder die Bewilligungsbehörde (RP Gießen, Herrn Dr. Becker, Frau Drube, Frau Hartert).

Interessierte Gruppen können beim hessischen Innovationsdienstleister fortlaufend Projektskizzen für eine unverbindliche Vorprüfung einreichen.

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