Genehmigungen

Die Fachbediensteten für Strahlenschutz führen Genehmigungsverfahren nach den §§ 12, 25, 27 StrlSchG durch und erteilen Ausnahmen bzw. Zulassungen nach StrlSchG bzw. StrlSchV:

  • § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StrlSchG: Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen
  • § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StrlSchG: Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung
  • § 25 StrlSchG: Genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen
  • § 27 StrlSchG: Genehmigungsbedürftige Beförderung (radioaktiver Stoffe)
  • §§ 13-16, 29 StrlSchG: Voraussetzungen für die Erteilung der Genehmigungen

Freigabe gem. §§ 31 ff. StrlSchV
Auf Antrag kann dem Inhaber einer Genehmigung nach § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StrlSchG oder § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StrlSchG die Freigabe, d.h. die Entlassung aus dem Strahlenschutzrecht, für

  • feste Stoffe und Flüssigkeiten (Abfälle)
  • Gegenstände, Räume, Bodenflächen, Gebäude,
  • Bauschutt und Bodenaushub

erteilt werden, wenn für Einzelpersonen der Bevölkerung nur eine effektive Dosis von 10 Mikrosievert im Kalenderjahr auftreten kann.

Wenn Sie eine o. g. Genehmigung benötigen oder eine Freigabe beantragen möchten, verwenden Sie bitte unsere Musterformulare. Diese sind modular aufgebaut. Das Formular "01_allgemein" ist stets auszufüllen. Weitere Formulare sind je nach Antragsgegenstand, soweit zutreffend, beizufügen (vgl. hierzu Seite 1 des Formulars "01_allgemein" ).
 

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