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Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren

Zweck des Gesetzes ist es u. a., die Nutzung der Kernenergie zu regeln und das Leben, die Gesundheit und die Sachgüter vor den Gefahren der Kernenergie sowie der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung zu schützen oder dadurch verursachte Schäden auszugleichen. Mit dem Atomgesetz erfüllt Deutschland die internationalen Verpflichtungen auf dem Gebiet der Kernenergie und des Strahlenschutzes (Euratom). Das Atomgesetz ist die Grundlage für weitere Rechtsverordnungen, wie beispielsweise der Strahlenschutzverordnung.

Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen

Zweck der Verordnung ist es, den Menschen und die Umwelt vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung zivilisatorischen und natürlichen Ursprungs zu schützen, sowie die Grundsätze und Anforderungen für Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zu regeln.

Gesetz zur Kontrolle hochradioaktiver Strahlenquellen

Jeder Inhaber einer Genehmigung (Umgang mit umschlossenen radioaktiven Stoffen gem. § 7 StrlSchV) ist verpflichtet, zu prüfen, ob seine Strahlenquelle(n) zur Kategorie der „hochradioaktiven Strahlenquellen“ gehört(en). Sie sind dann dieser Kategorie zuzuordnen, wenn die Aktivität der Strahlenquellen den Werten der Anlage III Tab. 1 Spalte 3a (siehe HRQ-Gesetz) entspricht oder diese Werte überschreitet. In dem Fall ist (sind) die Strahlenquelle(n) dem Bundesamt für Strahlenschutz zu melden.

Richtlinie über Dichtheitsprüfung an umschlossenen radioaktiven Stoffen

In Industrie, Medizin, Forschung und Schulen werden umschlossene Strahlenquellen (auch Prüfstrahler) eingesetzt, z. B. bei der Werkstoffprüfung oder in medizinischen Bestrahlungsgeräten. Solche Strahlenquellen sind radioaktive Stoffe, die mit einer allseitig dichten, inaktiven Hülle (z. B. Edelstahl) fest umschlossen sind, so dass der radioaktive Stoff bei betriebsmäßigen Umgang nicht austreten kann. Die Strahlenquellen sind in Abhängigkeit vom Radionuklid sowie der Aktivität in bestimmten Zeitabständen auf Dichtheit zu prüfen, um sicherzustellen, dass auch nach längerem Gebrauch die Hülle noch intakt ist und keine radioaktiven Stoffe die Umgebung kontaminieren oder Menschen gefährden können.

Richtlinie über Dichtheitsprüfung an umschlossenen radioaktiven Stoffen

Richtlinie nach Strahlenschutzverordnung in der Medizin

Diese Richtlinie bezieht sich auf den Strahlenschutz im Bereich Medizin. Sie berücksichtigt unter Beachtung des Standes von Wissenschaft und Technik ausschließlich die Anwendung radioaktiver Stoffe und ionisierender Strahlung am Menschen. Vor der Anwendung muss vom behandelnden Arzt die rechtfertigende Indikation gestellt werden, d. h. der gesundheitliche Nutzen für den Patienten muss größer sein als das Strahlenrisiko durch die Untersuchung oder die Therapie.

Richtlinie "Strahlenschutz in der Medizin"

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