Das integrierte Programm für den Verbraucherschutz und Veterinärwesen

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BALVI iP

Integrierte Fachanwendung BALVI iP

In der hessischen Veterinärverwaltung wird seit 2006 eine integrierte Fachanwendung eingesetzt, die alle Fachbereiche umfasst und sämtliche Arbeitsverfahren ideal unterstützt. Die Anwendung wird derzeit von den 26 kommunalen Veterinärbehörden, drei Regierungspräsidien sowie dem Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit rund 610 Anwendern genutzt. Außer den Veterinärbehörden arbeiten auch Bedienstete der Landwirtschaftsverwaltung mit verschiedenen Modulen dieser Fachanwendung. Die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen haben die zentrale Fachanwendungsbetreuung für diese Module. Im Rahmen dieser Betreuung ist das Regierungspräsidium Gießen verantwortlich für das Fehlermanagement, die Organisation der Abnahmeverfahren, die Produktivsetzung neuer Software, die Nutzerverwaltung und Schulungsmaßnahmen. Durch diese Betreuungsstruktur wird sichergestellt, dass die Geschäftsprozesse hessenweit einheitlich durchgeführt werden und die verschiedensten Berichtspflichten vergleichbar erfüllt werden. Für die Anwender ist der Informationsfluss auf elektronischem Wege im Bereiche der Tierseuchenbekämpfung und der Lebensmittelüberwachung, unter Einbindung des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor, lückenlos sicherstellt.

 

Eine erforderliche händische Doppelerfassung von Daten entfällt größtenteils. In der Tierseuchenbekämpfung eröffnet dieses Verfahren zusätzlich die Möglichkeit, die Untersuchungsergebnisse der Einzeltiere zu übermitteln und Sanierungsverfahren zu optimieren. Das integrierte Fachinformationssystem hat sich in den letzten Jahren zu einem umfassenden Arbeitswerkzeug für die hessische Veterinärverwaltung entwickelt und erfreut sich einer hohen Akzeptanz bei den Nutzern. Im Jahr 2010 wurde die Technologie für die mobile Datenverarbeitung in der Lebensmittelüberwachung in Hessen eingeführt. Mit dieser Anwendung können die im Außendienst erfassten Daten ohne zusätzlichen Erfassungsaufwand in die zentrale Fachanwendung BALVI iP übermittelt werden. Gleichzeitig können Daten, die für die Überwachungstätigkeit relevant sind, auf den mobilen Endgeräten bereit gehalten werden. Um die Vernetzung der Systeme zu vervollkommnen wurde die Fachanwendung BALVI iP per Schnittstelle zum Herkunfts- und Informationssystem Tier (HI-Tier) zur Hessische Tierseuchenkasse und zukünftig auf die elektronische Datenübermittlung von Gewerbeanzeigen (XGewerbeanzeige) erweitert.

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