Milchhygiene und Absatzförderung

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Milchhygiene und Absatzförderung

Milch und Milcherzeugnisse sind ernährungsphysiologisch hochwertige Produkte und bedürfen eines vorbeugenden und aktiven Verbraucherschutzes, an dem das Regierungspräsidium Gießen beteiligt ist. Bereits die Milcherzeugerbetriebe werden von amtlichen Tierärzten unter dem Motto „Vom Stall bis zum Tisch“ auf Hygiene und Tiergesundheit hin überprüft.

 

Um den Milchabsatz zu steigern, gibt es spezielle Förderprogramme wie verbilligte Schulmilch. Aus Umlage-Beiträgen wird u. a. die Landesvereinigung Milch Hessen finanziert.

 

Kontrolle in Milcherzeugerbetrieben

Milcherzeugerbetriebe werden nach Maßgabe der EU-Rechtsvorschriften von amtlichen Tierärzten des Regierungspräsidium Gießen, Standort Wetzlar überprüft. Wesentliche Ziele der EU-Gesetzgebung sind Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Die Kontrolle der Milcherzeugerbetriebe basiert im Wesentlichen auf der EU-Verordnung 853/2004.

 

Unter dem Motto „Vom Stall bis zum Tisch“ wird schon im Erzeugerbetrieb darauf geachtet, dass die gewonnene Milch von gesunden Tieren stammt und unter hygienischen Bedingungen ermolken und gelagert wird. Im Falle von Eutergesundheitsstörungen wird in Zusammenarbeit mit dem hessischen Tiergesundheitsdienst eine sogenannte Bestandssanierung in die Wege geleitet.

 

Zu den gehaltenen Milchtieren gehören außer Kühen auch Schafe, Ziegen, Stuten und Büffel.

 

Erhebung von Umlagebeiträgen in Hessen

Zur Förderung hessischer Milch und Milcherzeugnisse wird ein Umlagebeitrag in Höhe von 1,10 €/1000 kg Milch erhoben und verschiedenen Institutionen zur Verfügung gestellt.

 

Finanziert wird damit u. a. die Landesvereinigung Milch, die Milchleistungsprüfung und die Förderung des Schulmilchabsatzes.

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