Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich empfängt die Sternsinger mit ihren Begleiterinnen Julia Hofer (l.) und Franziska Biedenkopf aus den Gemeinden des Katholischen Pastoralraums Gießen-Stadt am Regierungspräsidium Gießen. Sie stehen vor dem Haupteingang.

Regierungspräsidium Gießen

„Das Engagement der Sternsinger hier in Mittelhessen entfaltet seine Wirkung weltweit“

Heilige drei Könige besuchen Regierungspräsident Dr. Ullrich und bringen Kreidezeichen und Segen ins Regierungspräsidium Gießen am Landgraf-Philipp-Platz

Gießen. Die Heiligen drei Könige besuchten das Regierungspräsidium Gießen, um das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ und den Segen „Christus segne dieses Haus“ auch in die Liegenschaft am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen zu bringen. Mit der Sternsinger-Aktion werden zugleich Spenden für Kinder in aller Welt gesammelt. Entsendet werden die Sternsinger aus den Gemeinden des Katholischen Pastoralraums Gießen-Stadt.

Symbolisch als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet, singen die Kinder und tragen Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich ein Gedicht vor. „Die Tradition der Sternsinger ist nicht nur ein wichtiges Brauchtum, es hilft mit der damit verbundenen Spendensammlung aktiv auch anderen Kindern“, lobt RP Ullrich das Engagement und überreicht seine persönliche Spende. Er selbst und auch seine Töchter waren früher als Sternsinger unterwegs, erzählt er weiter.

Ein Sternsinger bringt das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ am Hauptsitz des Regierungspräsidiums Gießen am Landgraf-Philipp-Platz an.
Ein Sternsinger bringt das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ am Hauptsitz des Regierungspräsidiums Gießen am Landgraf-Philipp-Platz an.

Rund 30 Kinder aus den katholischen Gemeinden Gießens sind derzeit als Sternsinger unterwegs und überbringen den Segensgruß für das neue Jahr. Begleitet werden sie von engagierten Betreuerinnen und Betreuern wie Julia Hofer und Franziska Biedenkopf. Sie sagt: „Es ist schön zu sehen, mit welchem Engagement die Kinder dabei sind. Besonders die älteren Menschen freuen sich sehr über den Besuch der Sternsinger.“ Die Sternsinger bringen nicht nur den Segen für das neue Jahr, sondern auch die Friedensbotschaft direkt zu den Menschen. Unter dem Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ machen die Sternsinger auf das Problem der Kinderarbeit aufmerksam und setzen ein Zeichen für das Recht von Kindern auf Bildung und Schutz.

Durch den Einsatz der Sternsinger werden Kinder weltweit unterstützt. Im Fokus stehen unter anderem Projekte in Bangladesch. Dort lebt etwa ein Drittel der 167 Millionen Menschen in Armut. Deshalb müssen viele Kinder zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen und brechen deshalb frühzeitig die Schule ab. Partnerorganisationen der Sternsinger helfen betroffenen Kinder, wieder eine Schule zu besuchen oder einen Schulabschluss nachzuholen. Gleichzeitig werden Eltern, Gemeinden und lokale Akteure für Kinderrechte sensibilisiert, um Kinderarbeit langfristig zu verhindern und bessere Zukunftsperspektiven zu schaffen. „Die diesjährige Aktion zum Dreikönigssingen zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind und wie das Engagement der Sternsinger hier in Mittelhessen seine Wirkung weltweit entfaltet“, sagt Regierungspräsident Ullrich. 

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Oliver Keßler

Oliver Keßler

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