Gießen/Limburg. Der digitale Euro ist als digitales Zahlungsmittel der Europäischen Zentralbank geplant. Er soll eine öffentliche, europaweit nutzbare Ergänzung zu Bargeld und privaten Zahlungsmöglichkeiten sein. Wie er funktionieren könnte und welche Folgen seine mögliche Einführung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und den Handel hätte, steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung. Die findet am Donnerstag, 5. November, von 18 bis 19:30 Uhr in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg (Walderdorffstraße 7) statt.
Unter dem Titel „Bargeld war gestern? Der digitale Euro und die Zukunft des Zahlens“ gibt Björn Beckmann von der Deutschen Bundesbank einen verständlichen Überblick über Hintergründe, Ziele und den aktuellen Stand der Entwicklung. Dabei geht es auch um die Frage, ob der digitale Euro Bargeld ersetzen oder ergänzen könnte – und welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung des Bezahlens mit sich bringt. Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Zukunft des Bezahlens, die Digitalisierung des Finanzwesens und aktuelle Entwicklungen rund um den digitalen Euro interessieren.
Organisiert wird der Abend von Europe Direct Gießen beim Regierungspräsidium Gießen, der IHK Limburg, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Deutschen Bundesbank. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird aber erbeten unter kurzlinks.de/EURO-Limburg.
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Europe Direct Gießen informiert Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Unternehmen über die Europäische Union und ihre Bedeutung vor Ort. Das Informationszentrum ist beim Regierungspräsidium Gießen angesiedelt und bietet unter anderem Informationen zu EU-Initiativen und Fördermöglichkeiten sowie Veranstaltungen zu aktuellen europäischen Themen.
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